Gedankenkotze

Altweibersommer

Ich weiß, eigentlich ist es ja noch nicht soweit. Es ist noch immer Sommer und der Herbst lässt noch eine Weile auf sich warten, aber irgendwie merkt man ja schon, dass es sich wieder dem Ende neigt. Nicht der letzten regnerischen Tage wegen oder dem Wissen, dass die Kinder bald wieder in die Schule trotten. Nein, ich denke, man erkennt so etwas daran, dass die Natur noch einmal in einigen warmen, ruhigen Tagen richtig aufgeht. So ein Tag war gestern – von der Art, wo man ganz beruhigt und ohne Stress und Hetzerei einen Spaziergang machen kann, gut gelaunt ist und das Wetter perfekt mit spielt. Es ist nicht zu warm, nicht zu schwül, nicht zu kalt oder zu nass. Es ist einfach richtig. Die Augen fallen dann auf die Natur. Auf trocken gewordene Rasenflächen und Abschnitte, in denen es aussieht, als hätte ein kleines Feuerchen statt gefunden (zumindest war das bei uns so). Bei gewissen Büschen und Bäumen sieht man schon die ersten Farbkleckse durch das Grün stechen, dass den Herbst fröhlich ankündigt.

Dann denkt man sich – wow, es ist ja wirklich bald schon soweit. 2017 ist wie im Flug an mir vorbei gerannt und es sind mittlerweile so viele Schöne Dinge geschehen. Und der Herbst wird dann auch noch mal geladen sein. In ein paar Tagen beginnt der September und mir wird gerade klar, dass es der letzte volle Monat vor der Veröffentlichung von Götterwahn sein wird. Ich bin wirklich sprachlos und sehr aufgeregt, wie sich das heraus stellen wird! Aber dann ist wiederum bald auch Uni-Start, was für mich wahrscheinlich lange pauken bedeutet (oder wieder so halb-arschig weiter machen, wie beim Abitur). Der Sommer neigt sich dem Ende und zwischen wenigen Schwimmbad-Tagen, einem fantastischen Grillfest und sehr vielen Spaziergängen ist eigentlich “Sommerlich” gar nicht so viel geschehen.

Da war es schön, gestern noch mal durch die Natur zu streifen und einfach keine Probleme zu haben – wenn auch nur dem Anschein nach. Niemand treibt dich, irgendetwas zu erledigen und du hast einen Abend lang einfach nur frei. Du machst etwas und liegst am Abend dann mehr oder weniger müde in deinem Bett, schaust ein paar Episoden auf Netflix und bist am nächsten Tag wieder bereit für alles, was auf dich zu kommt. Es mag seltsam klingen, aber selbst nach fast 4 Monaten Freizeit arbeiten sich diese “Chill-Tage” noch extra heraus. Obwohl ich glaube, dass sie, sobald die Uni wieder anfängt, noch bedeutungsvoller sein werden.

Nun, das war es. Ein kleines Gespräch über meinen Spaziergang und die Gedanken, die mir dabei gekommen sind. Genügend Gedankenkotze für einen Tag – wir sehen uns im nächsten Beitrag! Schöne Sommertage noch, meine Lieben!

~ eure Pauli!

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