Frootloops, Versagen & der alltägliche Familienalbtraum [Negative Space]

Als ich mit euch in 2018 herein gestürmt bin, wollte ich Positivität versprühen. Alles wird gut, alles wird gemeistert, nichts kann uns herunterziehen. Eigentlich bin ich immer noch der Meinung, dass ich diese Punkte genauso durchziehen möchte. Am Ende des Jahres will ich ein Lächeln auf meinen Lippen haben und mich an die schönen Momente erinnern, die ich so erlebt habe. Dummerweise besteht das Leben nicht nur aus Zuckerwatteaugenblicken und in gewissen Momenten geht es einem schlecht.
Das kennen wir alle.
Also wird dieser Blogpost ein Outlet für die Sachen, die gerade nicht so gut sind. Aber auch ein Ansatzpunkt für Wege, die ich nehmen kann, um alles besser werden zu lassen. Stellt euch dieses »Negative Space« also wie eine Werkbank vor, an der wir zusammen an den doofen Dingen des Lebens herum hacken. Wir bieten Probleme und suchen wie Sherlock mit dem Vergrößerungsglas nach einer Lösung. Wir bleiben dabei – in 2018 lassen wir uns nicht herunter ziehen.


Im Januar habe ich mal wieder gemerkt, wie sehr ich den Januar hasse. Die Lichter verschwinden, die Dunkelheit ist immer da und das Wetter ist schrecklich. Jeden Januar lasse ich mich von diesen Umständen herunter ziehen. Trotz der Neujahres-Motivation.
Letztes Jahr um diese Zeit war ich sehr depressiv wegen Umständen, die irgendwie genau das Gegenteil zu meinen Problemen dieses Jahr sind. Damals habe ich unglaublich viele Frootloops gegessen, obwohl diese pappig schmecken. Dieses Jahr schmeckt diese triste, graue Zeit irgendwie wieder danach. Ich weiß nicht, ob es einfach nur an der Natur dieses Monats liegt, aber ich kann ihn wirklich nicht mehr ausstehen. Der Winter könnte sich jetzt gut und gerne auflösen, denn den mag ich sowieso nur vor Weihnachten.
Ich sehne mich schon wieder nach warmen Sommerabenden und schwitzigen Spaziergängen durch die Natur.
Viel machen kann ich gegen das Wetter nicht, denn Thor, Zeus und Co. lassen sich leider nicht bestechen um Friederike und Co. fernzuhalten. Aber vielleicht muss ich einfach Wege finden, mich draußen auch trotz der ekligen Kälte wohlzufühlen. Öfter einen Kakao bei Starbucks holen, der einen am Bahnsteig aufwärmt? Mal die dicken Socken anziehen und ein extra Shirt unterm Pullover? (Ich wünschte, ich wäre nicht so unfähig, mich im Winter einzukleiden. Ich bin ein T-Shirt Mensch, das ganze Jahr durch. Pullover und ich – meh).

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Im Januar bin ich mal wieder enttäuscht in mich gewesen. Ich bin in dem finalen BN-Test einer meiner Uni-Kurse durchgefallen und jetzt weiß ich nicht mehr weiter. Es war dieses »Mathe-Ersatz-Fach« für mich, in dem ich einfach nicht klar gekommen bin. Wo man schon absehen konnte, dass dieser Test schlecht wird. Irgendwo war es dann aber auch meine Schuld, weil ich mich extra davor gedrückt habe. Ich wollte es einfach über mich bringen. Jetzt kann ich mir nicht nur von meiner Mutter sondern auch von meinem Gehirn selber anhören, was für ein Versager ich doch bin. Kann nix, schafft nix, will nix. Super.
Aber hey – noch ist alles nicht verdorben. Ein Test – in Ordnung, den habe ich jetzt verkackt. Muss ich eingestehen und bei der nächsten Runde besser machen. Aber in dieser Woche habe ich noch einige andere Tests, die ich machen muss, wie auch die auf mich zukommende Abschlussprüfung meiner »Langage Skills«-Kurse. Und bei denen sieht es eigentlich noch sonnig aus. Also werde ich mich jetzt nicht in den Boden trampeln lassen von dieser blöden Mittelhochdeutsch-Arbeit, sondern motiviere mich dadurch, die anderen Aufgaben zu bewältigen.
Außerdem werde ich wieder versuchen, mehr zur Uni selber zu fahren. Davor habe ich mich dieses Jahr auch ziemlich gedrückt, weil ich mich teilweise recht unwohl fühle (warum lasse ich jetzt mal aus, weil ich nicht weiß, wen ich hier verletze). Ich freue mich aufs neue Sememster, darauf, dass ich bessere Kurse mit besseren Menschen wählen kann.
Und bis dahin? Ärmel hoch krämpeln, Nase in die Bücher stecken und im Zug einfach geile Musik hören, um die Nerven zu bewahren.

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Weil es ja ein bekannter Teil meiner Tweets ist – meine Mutter. Ich will für die große Welt hier nicht zu viel ausplaudern, dass mache ich auf meinem Twitter-Account schon genug. Sagen wir in kurz – es könnte besser aussehen. Und ja, ich könnte ausziehen und mir einen Job suchen aber ganz ehrlich – das will ich grade ÜBERHAUPT nicht. Ich sehe, wann ich diesen Weg gehen muss und ich werde ihn auch gehen. Nur ist jetzt gerade einfach überhaupt nicht der richtige Moment. Ich werd eine Weile weiter die Zähne zusammen beißen und für mich auf Twitter rum meckern und versuchen, hier zu Hause mal den Schinken zu wenden (höhö), aber die »Pauli-ging-in-die-große-weite-Welt-hinein«-Sache muss leider noch eine Weile warten. Erst einmal den großen Zeh ins Wasser stecken und sich ganz langsam ins sichere Gewässer bewegen, in Ordnung?

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Das waren so ungefair die größten Probleme, die ich in diesem Monat habe. Ich dachte erst, das wären zu wenige, aber vielleicht ist das besser so. Eine Liste mit hundert Problemen aufzuschreiben ist ja nicht wirklich hilfreich.
Ich glaube, dass dieser Post nicht annähernd hilfreich oder interessant war, aber ich will in 2018 wirklich daran arbeiten, die Probleme auch zu lösen und sie nicht in meinem Bett liegend vergessen. Das hier ist also Teil der Reise, die wir dieses Jahr begehen. Ich will gute Noten, keinen Stress zu Hause und weniger Lust auf Frootloops haben.

Das war jetzt ein etwas anderer Blogpost zu denen, die ich normalerweise hochlade. Ich hoffe, er hat euch trotzdem irgendwo gefallen.
Wie sah euer 2018 denn bisher aus? Wo lagen eure Probleme und wie denkt ihr, könnt ihr sie beseitigen?

Viel Glück in den kommenden Wochen,
eure Paulina

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