Schaut alle Coco!

Man merkt, ich hab von diesem angestrengten Upload-Rhythmus abgelassen. Ja, sonst könnte ich in Momenten wie diesen nicht los brĂŒllen, wenn ich einen wundervollen Film gesehen habe den ich mit der Welt teilen muss.

Und zwar geht es um Coco, der aktuellste Film aus dem Hause Disney Pixar. Der Film ĂŒber den jungen Miguel, dessen Traum es ist ein großer Musiker zu werden, aber dessen Familie mit seinen WĂŒnschen nicht ganz ĂŒbereinstimmt, ist im Herbst letzten Jahres raus gekommen und hat – zu meiner jetzigen Überraschung – nicht den Applaus erhalten, den er benötigte. Im Gegensatz zu Frozen und Moana ist Coco förmlich untergetaucht (oder ich erinnere mich einfach nur falsch).
Ich konnte den Film 2017 nicht schauen, weil er nicht einmal in unserem Winzlings-Kino gezeigt wurde, was seltsam fĂŒr einen Disney Film ist. Gestern war dann endlich der Release fĂŒr Digital, DVD und Blue-ray – wer also noch nicht rein geschaut hat, sollte das schnell nach holen, denn dieser Film ist so wunderschön!

Falls ihr mich schon mal ĂŒber „Black Panther“ habt plappern hören, wisst ihr vielleicht wie fasziniert ich bin, wenn Filme mit Kultur spielen. Die Welt der Toten, die Dekoration zu Dias de los Muertos und all das drum und dran waren so wunderschön.
Und oh – bitte schaut euch den Film auf Englisch an, wenn möglich. Die Originalstimmen sind so wunderschön und die deutsche Synchro kommt nicht annĂ€hernd daran heran. Miguel, der Protagonist, hat eine so schöne Gesangsstimme, die man von seiner Sprichstimme gar nicht erwarten wĂŒrde. Aber meine absoluten Lieblingsstimmen sind die von Ernesto de la Cruz und MĂĄma Imelda.

Falls ihr grad kein Geld fĂŒr den Film habt, horcht in das Album auf Spotify! Die Lieder sind solche schwungvollen Melodien, zu denen du die ganze Zeit nur tanzen möchtest. Ganz oben stehen da bei mir „La Llorona“ und die „Remember me“-Version von Ernesto de la Cruz. Ich wĂŒnschte nur, ich könnte Spanisch gut genug, um ordentlich mit zu singen und nicht nur ein Gequirll aus unverstĂ€ndlichen Fremdwörtern von mir zu geben.

Die Geschichte und die Charaktere sind da nicht mal sooooo toll. Am Meisten erfahren wir ĂŒber Hector, auch wenn etwas unterschwellig. FĂŒr den Bösewichten (hups, Spoiler) Ernesto de la Cruz hĂ€tte ich mir fast schon etwas mehr Spielzeit gewĂŒnscht (Achtung, mehr Spoiler!), denn die wenigen Minuten in denen seine Geschichte besprochen wird, reichen ganz und gar nicht aus. Mir hat nicht gefallen, dass er zu erst dieser unglaublich charmante Typ war und im nĂ€chsten Clip das grĂ¶ĂŸte Arschloch (ich weiß, dass das der Sinn war, aber ich hĂ€tte da noch etwas mehr Charakter zur Show bekommen haben wollen). Wisst ihr – eigentlich will ich doch nur Filme, in denen Leute wie Ernesto einfach die ganze Zeit auf dem Bildschirm sind. (Was eine Überraschung – Paulina feiert wieder den Bösewicht).

 

Fazit – ich hoffe, ihr verfallt auch so diesem Film und seiner atemberaubenden Musik (und der Stimme von Ernesto de la Cruz!!!). Wenn nicht? Dann wird euch eine gigantische Glocke erschlagen (und ihr werdet nicht wissen, warum!)

Viel Spaß beim nĂ€chsten Filmabend,
eure Paulina 

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