Self Care-Athon đŸŒ± | Die Monsterstudie

Ich kenne ein Monster, das in keinem MĂ€rchenbuch vorkommt. Ein Monster, das dich mit seinen Klauen in den Grund zerrt und dich langsam erstickt. Eine Kreatur, die dafĂŒr sorgt, dass deine Schreie zwar bis in die Ferne reichen und das Gehör deiner Mitmenschen erlangen, aber niemand wird dir Glauben schenken und dich belĂ€cheln. Dieses Monster isst von deinem GlĂŒck. Es hĂ€lt dich in deinem Bett gefangen, lĂ€sst dich nicht gehen und ist unsichtbar fĂŒr jeden in deinem Umkreis, wĂ€hrend es deine Mundwinkel hochhĂ€lt. Dieses Monster ist klebrig, so leicht wirst du es nicht los. 
Ich denke, ihr wisst, von welcher Kreatur ich spreche. 


Auf dem Blog der Schauspielerin Carrie Hope Fletcher habe ich heute eine Challenge gefunden, die mein Interesse geweckt hat. Der „Self-Care-Athon“ als Zeichen fĂŒr Besserung, als Kampf gegen Depression und als eine Verstehenshilfe. Falls ihr mehr ĂŒber die von der Blurt Foundation gegrĂŒndeten Challenge erfahren wollt, könnt ihr hier mal vorbei schauen.
Wer mir auf Twitter folgt, wird wahrscheinlich gemerkt haben, dass mein Leben kein hĂŒpfender Freundenstanz ist. Ich habe oft mit depressiven Phasen zu kĂ€mpfen, die mich schon seit der 5. Klasse fĂŒr Wochen runterziehen können. Richtig gelernt, damit zu leben habe ich zwar nicht – ihr findet mich immer noch an, wie ich Tage lang im Bett liege und keinen Finger rĂŒhre – aber Self Care ist ein Thema, mit dem ich mich gerne beschĂ€ftige. Denn, ich weiß zumindest, wie man sich selbst wieder aufpeppelt, wenn es soweit ist.

In dieser Challenge werdet ihr also ĂŒber die kommenden Wochen einen kleinen Einblick in meine Welt bekommen. Es wird ĂŒber meinen mentalen Zustand gehen und ĂŒber die Wege, wie ich mich um mich selber kĂŒmmere. Die Blurt Foundation hat jedem Tag ein bestimmtes Thema zugeordnet, dem ich mich dann widmen werde.
Allerdings wird das hier keine tĂ€gliche Challenge – zum einen, weil ich euch nicht jeden Tag nerven möchte, zum Anderen weil ich mir mit den Themen Zeit lassen möchte. Eventuell wird diese Challenge also ein (zwei-) wöchentliches Ding, dass ihr hier finden könnt.

Mich wĂŒrde es auch unglaublich freuen, wenn ihr an der Challenge teilnehmt und mir eure Seiten (ob Facebook, Blog oder Instagram) in den Kommentaren verlinkt! Ich bin unglaublich neugierig zu sehen, wie Andere ihre Probleme hĂ€ndeln.
DZdMheqWkAIPvlY

Willkommen zu der ersten Monsterstudie, die wir hier auf meinem Blog schmeißen. Heute gibt die Challenge vor, sich erst einmal vorzustellen und ich muss sagen – ich verzweifle an solchen Aufgaben mittlerweile. Irgendwann ist der Brunnen erschöpft, aus denen man Random Fakten ĂŒber sich heraus fischen kann, irgendwann gibt es nichts mehr Lustiges zu erzĂ€hlen, das meinen Lesern ein LĂ€cheln auf die Lippen zaubern könnte. Also kommen hier meine etwas realistischeren Fakten, simpel und aus dem Alltag gezogen!

  1. Depression oder keine Depression, das ist hier die Frage
    Wie schon oben erwĂ€hnt – mit mir ist das so eine Phasen-Sache. Ihr könnt mich wochenlang als den kleinen HĂŒpfball auftreffen, der ĂŒber jeden Unsinn lacht und ohne Ende ĂŒber Loki schwĂ€rmt und meistens wirkt das immer noch so, wenn es mir selbst gar nicht so gut geht. Dann verziehe ich mich fĂŒr Tage in meinem Zimmer und mache nichts, außer meinen Laptop-Bildschirm anzustarren und ohne wirkliche Motivation oder Freude YouTube-Videos zu schauen.
    Wer auch immer den Schalter dafĂŒr im Griff hĂ€lt, könnte sich gerne mal anders beschĂ€ftigen.
  2. Am Besten geht es mir, wenn mein Twitter auf Tag-Modus ist
    Eine kleine Studie, die ich selber bemerkt habe. In Zeiten, in denen ich super drauf bin, schalte ich irgendwann den Nacht-Modus aus, weil ich das helle Weiß viel schöner und lebendiger finde. Aber wenn es in meinem Kopf Berg ab geht und ich eigentlich den ganzen Tag nur im Dunkel hocke, wird der Nacht-Modus angeschaltet, weil mir sonst meine Augen aus dem Kopf brennen.
  3. Mein Bester Freund Loki
    Die Schlimmsten Tage und Niemand ist bei dir, den du umarmen kannst und zu dem du sprechen kannst. Kennt eventuell jeder. Zu meinem GlĂŒck habe ich noch einen Gott im Petto, der immer zu hört. FĂŒr mich ist es manchmal einfach nur erleichternd, vorm Schlafen gehen in Gedanken zu Loki zu sprechen, ihm meine Sorgen zu erzĂ€hlen und dabei irgendwann einzudösen.
  4. GemĂŒse vs. Schokolade
    In Ordnung, ich bin kein Mensch, der wirklich auf seine ErnĂ€hrung achtet. DafĂŒr bin ich ein zu großer Geschmacksmensch und außerdem werde ich alle fĂŒnf Minuten wieder hungrig. Aber wenn es mir gut geht, dann habe ich Lust, große Gerichte zu kochen. Oder ĂŒberhaupt etwas zu kochen, dass mich zwingt aus meinem Bett zu steigen und mir MĂŒhe zu geben.
    Sonst fresse ich nur ungesundes Zeug, aus purer Langeweile heraus und bin am Ende von mir selbst genervt, dass ich nicht die Finger davon gelassen habe.
  5. Introvert Extreme
    Ich bin introvertiert. Große Überraschung, aber ich verlasse kaum das Haus, um mit anderen Leuten Zeit zu verbringen. Also, eigentlich nie. Mit meiner Familie ist das seltsamerweise kein Problem – die gehen mir zwar auch gut und gerne mal auf den Senkel, aber sie erschöpfen mich nicht körperlich und psychisch, wenn ich einen Tag mit ihnen verbracht habe. Bei den Meisten Aktionen bin ich am nĂ€chsten Tag so erschöpft, obwohl ich eigentlich nur rumgegammelt habe.
    Ach ja, meine Heartmates sind aus der Regel ausgeschlossen – die hĂ€tten letzten Monat gerne noch etwas lĂ€nger bleiben können, als die drei Tage!
  6. Unsterblich?
    Ich denke viel ĂŒber den Tod nach. Vielleicht etwas zu viel. Ich bin immer noch der Meinung, dass ich mich irgendwann umbringen werde, weil ich nichts in meinem Leben erreiche und hoffnungslos an allem scheitere. Bis dahin – durchhalten und alles erreichen, was erreicht werden will um der depressiven Zukunfts-Paulina in den Hintern zu treten !
  7. King of Hyperventilation
    Dazu muss ich nicht viel sagen – mein Körper hat meine BegeisterungsfĂ€higkeit, wenn es darum geht, total auszuflippen und fast umzukippen, wenn irgendetwas nicht so lĂ€uft, wie es soll.
  8. Meine Faulheit ist mein Tod
    Ich bin Faul. Ich kann so viel von Dingen labern, aber letztendlich liebe ich mein Bett viel zu sehr als dass ich daraus aufstehen will. Dabei warten nur zwei Meter von mir entfernt, all die Möglichkeiten, die ich ausprobieren will. Dann schiebe ich unnötig mein YouTube-Video vor mich hin, weil ich doch lieber ein schon fertiges ansehen will, als eines zu schneiden.
  9. Ich mag Koalas
    Muss ja auch mal gesagt werden.
  10. Ich liebe Pastell Gelb und das ist gut so
    Aktuell sind wir in einer guten Phase und ich könnte andauernd Pastell Gelb tragen. Ich finde diese Farbe einfach wunderschön, obwohl ich gelb noch vor einem Jahr total hÀsslich gefunden habe. Jetzt möchte ich mir glatt Hummeln und Sonnenblumen auf die Hand tÀtowieren, so toll finde ich diese Farbe!

Teil 1 der Monsterstudie beendet.

DemnĂ€chst sehen wir uns dann fĂŒr den nĂ€chsten Teil der Challenge wieder, wenn es um Hindernisse im Leben geht.
Vergesst nicht, mir mitzuteilen, wenn auch ihr an der Challenge mit macht – ich bin gespannt, was ihr so zu schreiben habt!

Alles Gute,
eure Paulina

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s