Autorenkram

Projektfortschritt | Die Weihnachts-Bibel

Ich hoffe ihr hattet einen schönen Start in die Woche denn bei mir ist die Grippe eingezogen. Ich liege seit 3 Tagen total flach und langweile mich zu Tode, wenn ich grade keine gute Serie finde, die ich binge watchen kann.

Nun ist mir allerdings in diesen Tagen auch wieder der Gedanke an mein 2017 Projekt eingefallen. Mein Ultimativer Ratgeber zur Weihnachtszeit aka. meine kleine Weihnachtsbibel.
Mit der Arbeit daran hatte ich schon im Winter von 2016 angefangen. Später wurde das Projekt im Februar neu aufgenommen und Stück für Stück weiter geführt. Kurz vor Weihnachten 2017 hatte ich dann einen sehr dünnen und unvollständigen (und Fehler lastigen)  Prototype, der einen durch die Weihnachtszeit führen kann.

Aber ich war nicht zufrieden.
Aus mehreren Gründen. Zum einen die Fehler, die überall zu finden waren weil ich nicht korrigiert hatte, was ich da geschrieben habe. Der erste Typ war nur dafür gedacht, eine erste grobe Version zu haben.
Der nächste Prototyp wird besser, größer und noch schwerer.

Mein Plan aktuell ist, bis zum Sommer alle möglichen Sachen zusammen suchen. Lyriks für Weihnachtslieder, Rezepte, Geschichten (von Freunden geschrieben) und Gedichte und all die kleinen Dinge, die ich an Weihnachten so liebe. Im Sommer möchte ich dann anfangen, die Sachen in ein Notizbuch zu basteln. Jap, ihr habts gehört – die nächste Version wird handgemacht sein.

Dafür werde ich mir ein 800 Seiten Notizbuch kaufen.
Jep, ich bin irre geworden. Um 800 Seiten erfolgreich füllen zu können, muss vorher aber wirklich viel geplant werden.

Am Ende hoffe ich, ein wundervolles Exemplar zu haben. Damit ich sie zu Weihnachten hervor nehmen kann und ALLES da habe. Keksrezepte? Gleich hier!
Weihnachtliche Lieder? Jup! Erinnerungen an die vergangene Weihnacht? Kommen sie hier her!

Und wenn ich dann irgendwann in Stuttgart wohnen sollte, kann ich es hervor holen und andere mit meinem Weihnachtsenthusiasmus nerven.

Wünscht mir Glück!
Ich werde in den nächsten Monaten mal wieder vorbei schauen und euch Bescheid geben, wie gut es voran gegangen ist. Ich hoffe ja wirklich, dass ich bis zum Ende des Jahres eine finale Version zusammen habe.

 

Bis dahin eine schöne (weihnachtliche) Zeit,

eure Paulina

Gedankenkotze, ICH LIEBE

Gute Laune Videos für schlechte Tage

 

Herzlich Willkommen zu einem neuen Post. Dem Ersten im Februar sogar. Diese Woche ist ziemlich wichtig, zumindest für mich, denn einer der besten Menschen hat diese Woche Geburtstag. Ja, genau! TOM HIDDLESTON!

Herzlichen Glückwunsch an den besten Loki-Schauspieler, an den freundlichsten Kerl auf dem roten Teppich und dem größten Dork in jedem Late-Night-Talkstudio.
Ihr kennt mich, irgendwie musste ich dieses wichtige Datum ja einbringen. Am Freitag hat er also Geburtstag, das möchten wir alle zelebrieren. Somit geht es nicht nur heute auf meinem Blog um meinen allerliebsten Schauspieler, sondern auch am Freitag auf meinem YouTube Channel.

Ich habe mir gedacht, dass ich mit euch einfach mal die Videos von Tom teile, die in mir immer Freude erwecken. Wo ich lächeln kann, egal wie schlecht es mir geht. Da haben sich in den letzten fünf Jahren auch einige Sachen angestapelt, die ich ab und an wieder schaue. Ich weiß ja, dass es unter euch auch den ein oder anderen Loki-Fan gibt, deshalb kann ich mir gut vorstellen, dass auch ihr diese Videos lustig finden werdet.
Vielleicht …

Ich liebe Disney – Ich liebe Musicals – Ich liebe Tom Hiddleston. 

In dem Film “Tinkerbell und die Piratenfee” hat Tom Captain Hook gesprochen. Das ist so schon cool, aber besser wird es, wenn man den Gesangpart mit einbezieht. Tom ist vielleicht kein Harry Styles oder … Ethan Slater … aber wenn er diese hohen, langgezogenen Töne singt? Da öffnen sich die Tore zum Himmel und die Engel fallen ohnmächtig zu Boden! Ich habe teilweise grinsend dagesessen und mir einen abgelacht, weil ich diese Stimme so schön fand. Ach was, das mach ich ja immer noch.

Kein Loki-Video ist so bekannt, wie dieses. Also Tom bei der Comic Con 2013 als Loki aufgetreten ist und er eigentlich nur etwas hätte sagen müssen, und jeder hätte ihm die Füße geküsst. Ich möchte mal einen anderen Schauspieler sehen, der so schnell das ganze Publikum zum schweigen bringen kann.

Hier ist es, das wahrscheinlich albernste Video von Tom auf der Welt. Ich kann ich jedes Mal dabei kaputt lachen, wie er seine Späßchen treibt und – ganz ehrlich, mittlerweile kann ich auch den Text mitsprechen.
Uhuhuhu, I am the baaad guy!

2014 kam einer meiner liebsten Filme raus – Muppets: Most Wanted – und Tom hat da mit gespielt. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich bis zu dem Moment, als ich ihn gesehen hatte, nicht mal wusste, dass er da mit spielt. Dieser kurze Moment war einfach PERFEKT, ich hab bestimmt geweint und hey – Wendy ist auch wieder da!

Schaut euch einfach dieses Video an. Wie er lächelt, lacht, wie er jodelt. Get yourself a man who can yodel, as my momma always said.

Zuletzt noch ein Video, das mir persönlich sehr wichtig ist. Als die ganze Loki-Sache angefangen hat, hab ich dieses Video soooo oft geschaut. Für mich ist A Thousand Years auch das LokiLina Lied schlecht hin. Ich liebe dieses Lied und ach … da geht einem einfach das Herz auf!

 

In Ordnung. Ich hoffe, ihr schiebt euch heute Abend die Thor DVD in den Player oder esst irgendwelche britische Snacks – diese Woche muss Tom hoch gefeiert werden! Ich werde versuchen, von Montag bis Freitag alle meine Loki-thematischen Kleider zu tragen, die ich über die Jahre gesammelt habe. Und am Freitag wird dann schön Thor geschaut!

Viel Spaß in eurer Tom-Woche,
eure Paulina

Youtube

Bye Bye January

Erklärt mir mal, wie der Januar schon wieder vorbei ist!
Seit dem ersten Tag des Jahres habe ich mich gefreut, dieses Video drehen zu können. Es zeigt euch nicht nur meine Favoriten, sondern auch meine Erfolge und Erlebnisse. Vielleicht kann ich am Ende des Jahres noch einmal über diese Videos schauen und mich freuen, was ich alles so geschafft habe.
Und hey – mit den Editing-Skills geht es auch voran! Bemerket das Plop-Geräusch, wenn Bilder auftauchen! Ja, ich find das ziemlich cool.

Viel Spaß beim schauen – dieses Video ist mir so unglaublich wichtig! 😀

Autorenkram, Pauli Kocht, Schreibnacht

Millenial Snacks & Chara-Geknabber

27399857_329010467612613_373524440_n.jpgAuf meinem alten Blog habe ich früher kleine Rezepte mit euch geteilt, die mir zu der Zeit geschmeckt haben und sich als praktisch für Autoren erweisen würden. Wenn ich mich recht erinnere, gab es schon seit sehr langer Zeit keine ordentlichen Rezepte für Leckereien von mir, obwohl ich immer noch Spaß am Kochen, Backen und Braten habe!
Heute möchte ich euch also einige meiner aktuellen Favoriten vorstellen! Zum einen das Mahl der Millenials und dann noch etwas Warmes für den Magen, wenn die Schreibnächte lang und der Magen leer ist! Viel Spaß.


Pizzadillas aus der Pfanne!

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Von Außen wirkt es noch etwas bedenklich, aber von Innen heraus erwartet einen eine Explosion aus Käse, Zwiebeln, Paprika oder womit auch immer ihr es füllen wollt!
Diese Pizzadillas sind perfekt für lange Schreibnächte, denn wirklich lange benötigen sie nicht und können locker in einer Schreibpause zubereitet werden.

Was ihr braucht!:

  • Tortillas oder Tapas, die in eure Pfanne passen
  • Tomatenmark
  • Streukäse
  • Paprika
  • Zwiebeln
  • Oregano
  • Alles, was dein Herz sonst noch so als Füllung begehrt!

Und so wird´s gemacht!: 

  • Lege eine der Tortillas in deiner Pfanne (ohne Fett) aus und bestreiche diesen gründlich mit Tomatenmark. Streu dazu noch etwas Oregano drauf (Mutter meint nämlich, dass es dadurch mehr Geschmack gibt!)
  • Paprika und Zwiebeln werden gewürfelt und in einer Schale mit dem Käse vermischt. Dann ist es gleichmäßiger, wenn es in die Pfanne kommt.
  • Die Hälfte der Tortilla wird dann mit deinen Zutaten belegt. Die andere Hälfte bleibt leer und wird über den Rest geklappt.
  • Tortilla etwas anbraten und nach 2 oder 4 Minuten wenden, den gleichen Prozess bei der anderen Hälfte durchstehen.
  • Ist der Käse geschmolzen und die Tortilla schön knusprig kann das Gericht ab in deinen Magen

Bei mir hat es eine Weile gedauert, bis die Tortilla und der Käse sich der Wärme hingegeben hatten, aber wendet die Tortilla trotzdem ein paar Mal, bevor ihr euch die schwarze Krebs-Kruste einfängt, vor denen die Muttis immer warten.

Mehr als fünf bis zehn Minuten brauchen die Pizzadillas nicht und sie schmecken furchtbar lecker! Wer mir auf meinem Instragram-Account folgt, wird dieses Gericht wahrscheinlich schon in meiner Story gesehen haben. Ich war wirklich begeistert!


Guacamole für die Millenials

Mittlerweile ist es ja fast schon klischeehaft, Avocados in irgendeiner Form zu essen. Aber nichtsdestotrotz habe ich mich in 2017 in dieses Gericht verliebt. Dabei war es erst nur eine aufwendige Aufgabe für den Spanisch-Unterricht.
Ich warne schon mal vor – mein Rezept ist eine pure Stinkbombe und auch recht scharf. Falls ihr also ein Date bevorstehen habt oder einfach noch schmecken wollt, nachdem die Guacamole weg ist – schaut, dass ihr eure Zutaten nach eigenem Belieben wählt.

Was du brauchst!:

  • 2-3 Tomaten
  • 1-2 Zwiebeln
  • 2 Avocados
  • Chillis (deine Wahl, bin kein Chilli-tologe)
  •  Knoblauchzehen ganz nach Gefühl
  • Salz & Pfeffer
  • 1 Limette

Und so wird´s gemacht!: 

  • Zwei Avocalos aushölen und Inhalt in eine große Schale geben
  • Die Limette ausquetschen und den Saft über den Avocados ergießen. Wenn es zu viel ist, kannst du auch etwas übrig lassen. Mir persönlich schmeckt der starke Limettengeschmack nicht unbedingt, obwohl der mit der Zeit auch untergeht.
  • Avocados zerstampfen, bis sie Mouse-Konsistenz haben.
  • Salz und Pfeffer nicht vergessen!
  • Tomaten klein und mundgerecht schneiden und hinzufügen sowie auch unterrühren.
  • Je nach Belieben Zwiebeln und Knoblauch klein hacken und dazu geben.
  • Zuletzt Chillis hinzufügen. Nicht zu viele und nicht zu Scharfe, sonst brennt dir der Mund bei jedem Bissen weg!
  • Alles gut verrühren und für eine Weile in den Kühlschrank stellen!

Wie du die Guacamole jetzt isst, ist ganz deine Sache. Ich persönlich liebe es als Toast-Aufstrich. Meine Mutter toastet sich Graubrot und schneidet es in Stücke, um sich die Guacamole in den Mund zu schaufeln. Oder du holst dir ein paar Doritos und löffelst dir das leckere Gericht aus der Schale.


Paulinas ultimatives Kakao-Rezept27485100_329011230945870_368872830_o

In Ordnung, ich weiß – einen Kakao zuzubereiten ist nicht gerade schwer und wir sind schon wieder in Richtung Sommermonate, aber – ich persönlich bin der Meinung, dass kaum Jemand so gute Kakaos zubereitet, wie ich! Ich wollte schon länger mit euch meine Rezepte teilen, bin aber einfach nicht dazu gekommen (unter Anderem, weil mein Blog im Dezember noch auf Pause war).
Darum gibt es heute ein noch recht simples aber unglaublich leckeres Kakao-Rezept.
Als kleiner Starter, versteht sich!

Was du brauchst!: 

  • Milch + Kakaopulver / Kakaomilch
  • Schlagsahne
  • Karamellsauce
  • Zimt
  • eine dieser essbaren, zimtigen Knusperstangen (you know which one I mean)

Und so wird´s gemacht!: 

  • Milch mit Kakaopulver vermischen oder Schokomilch in einen Topf geben und erhitzen. (Ich weiß, sehr kompliziert)
  • Karamellsauce auf den Boden der Tasse aufteilen. Nicht zu viel, Nicht zu wenig.
  • Wenn der Kakao fertig ist, in die Tasse gießen. Es ist so schwierig, wirklich.
  • Schlagsahne ganz nach Befinden über dem Kakao aufbauen.
  • Zimt ganz leicht über der Sahne verstreuen und zum Finish eine dieser Zimt-Knusperstangen dazu geben. Ich weiß deren Namen leider nicht, aber sie schmecken – also benutze sie.

Ja, In Ordnung. Das war kein schweres Rezept, aber für Kakao-Liebe ist immer Zeit. Ganz nach Bedarf kannst du dann Nuss-Sirup (ja, das gibts), Raffaellos, weiße Schokolade und vieles, vieles mehr hinzufügen und deine heiße Schokolade stärker pimpen, als dass es Starbucks es jemals könnte.

 

Ich hoffe, meine Rezepte waren euch eine Hilfe. Wenn ihr sie ausprobiert, verlinkt mich doch unbedingt mal auf den Fotos! Ich bin sehr gespannt, ob euch diese kleinen Leckerbissen schmecken und vielleicht auch durch die eine oder andere Schreibnacht begleiten!
Und ich? Ich beiße jetzt erstmal in mein Guacamole-Toast und wünsche euch einen schönen Montag, meine Lieben!

Viel Spaß und guten Hunger,
eure Paulina!

 

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Gedankenkotze

Frootloops, Versagen & der alltägliche Familienalbtraum [Negative Space]

Als ich mit euch in 2018 herein gestürmt bin, wollte ich Positivität versprühen. Alles wird gut, alles wird gemeistert, nichts kann uns herunterziehen. Eigentlich bin ich immer noch der Meinung, dass ich diese Punkte genauso durchziehen möchte. Am Ende des Jahres will ich ein Lächeln auf meinen Lippen haben und mich an die schönen Momente erinnern, die ich so erlebt habe. Dummerweise besteht das Leben nicht nur aus Zuckerwatteaugenblicken und in gewissen Momenten geht es einem schlecht.
Das kennen wir alle.
Also wird dieser Blogpost ein Outlet für die Sachen, die gerade nicht so gut sind. Aber auch ein Ansatzpunkt für Wege, die ich nehmen kann, um alles besser werden zu lassen. Stellt euch dieses »Negative Space« also wie eine Werkbank vor, an der wir zusammen an den doofen Dingen des Lebens herum hacken. Wir bieten Probleme und suchen wie Sherlock mit dem Vergrößerungsglas nach einer Lösung. Wir bleiben dabei – in 2018 lassen wir uns nicht herunter ziehen.


Im Januar habe ich mal wieder gemerkt, wie sehr ich den Januar hasse. Die Lichter verschwinden, die Dunkelheit ist immer da und das Wetter ist schrecklich. Jeden Januar lasse ich mich von diesen Umständen herunter ziehen. Trotz der Neujahres-Motivation.
Letztes Jahr um diese Zeit war ich sehr depressiv wegen Umständen, die irgendwie genau das Gegenteil zu meinen Problemen dieses Jahr sind. Damals habe ich unglaublich viele Frootloops gegessen, obwohl diese pappig schmecken. Dieses Jahr schmeckt diese triste, graue Zeit irgendwie wieder danach. Ich weiß nicht, ob es einfach nur an der Natur dieses Monats liegt, aber ich kann ihn wirklich nicht mehr ausstehen. Der Winter könnte sich jetzt gut und gerne auflösen, denn den mag ich sowieso nur vor Weihnachten.
Ich sehne mich schon wieder nach warmen Sommerabenden und schwitzigen Spaziergängen durch die Natur.
Viel machen kann ich gegen das Wetter nicht, denn Thor, Zeus und Co. lassen sich leider nicht bestechen um Friederike und Co. fernzuhalten. Aber vielleicht muss ich einfach Wege finden, mich draußen auch trotz der ekligen Kälte wohlzufühlen. Öfter einen Kakao bei Starbucks holen, der einen am Bahnsteig aufwärmt? Mal die dicken Socken anziehen und ein extra Shirt unterm Pullover? (Ich wünschte, ich wäre nicht so unfähig, mich im Winter einzukleiden. Ich bin ein T-Shirt Mensch, das ganze Jahr durch. Pullover und ich – meh).

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Im Januar bin ich mal wieder enttäuscht in mich gewesen. Ich bin in dem finalen BN-Test einer meiner Uni-Kurse durchgefallen und jetzt weiß ich nicht mehr weiter. Es war dieses »Mathe-Ersatz-Fach« für mich, in dem ich einfach nicht klar gekommen bin. Wo man schon absehen konnte, dass dieser Test schlecht wird. Irgendwo war es dann aber auch meine Schuld, weil ich mich extra davor gedrückt habe. Ich wollte es einfach über mich bringen. Jetzt kann ich mir nicht nur von meiner Mutter sondern auch von meinem Gehirn selber anhören, was für ein Versager ich doch bin. Kann nix, schafft nix, will nix. Super.
Aber hey – noch ist alles nicht verdorben. Ein Test – in Ordnung, den habe ich jetzt verkackt. Muss ich eingestehen und bei der nächsten Runde besser machen. Aber in dieser Woche habe ich noch einige andere Tests, die ich machen muss, wie auch die auf mich zukommende Abschlussprüfung meiner »Langage Skills«-Kurse. Und bei denen sieht es eigentlich noch sonnig aus. Also werde ich mich jetzt nicht in den Boden trampeln lassen von dieser blöden Mittelhochdeutsch-Arbeit, sondern motiviere mich dadurch, die anderen Aufgaben zu bewältigen.
Außerdem werde ich wieder versuchen, mehr zur Uni selber zu fahren. Davor habe ich mich dieses Jahr auch ziemlich gedrückt, weil ich mich teilweise recht unwohl fühle (warum lasse ich jetzt mal aus, weil ich nicht weiß, wen ich hier verletze). Ich freue mich aufs neue Sememster, darauf, dass ich bessere Kurse mit besseren Menschen wählen kann.
Und bis dahin? Ärmel hoch krämpeln, Nase in die Bücher stecken und im Zug einfach geile Musik hören, um die Nerven zu bewahren.

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Weil es ja ein bekannter Teil meiner Tweets ist – meine Mutter. Ich will für die große Welt hier nicht zu viel ausplaudern, dass mache ich auf meinem Twitter-Account schon genug. Sagen wir in kurz – es könnte besser aussehen. Und ja, ich könnte ausziehen und mir einen Job suchen aber ganz ehrlich – das will ich grade ÜBERHAUPT nicht. Ich sehe, wann ich diesen Weg gehen muss und ich werde ihn auch gehen. Nur ist jetzt gerade einfach überhaupt nicht der richtige Moment. Ich werd eine Weile weiter die Zähne zusammen beißen und für mich auf Twitter rum meckern und versuchen, hier zu Hause mal den Schinken zu wenden (höhö), aber die »Pauli-ging-in-die-große-weite-Welt-hinein«-Sache muss leider noch eine Weile warten. Erst einmal den großen Zeh ins Wasser stecken und sich ganz langsam ins sichere Gewässer bewegen, in Ordnung?

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Das waren so ungefair die größten Probleme, die ich in diesem Monat habe. Ich dachte erst, das wären zu wenige, aber vielleicht ist das besser so. Eine Liste mit hundert Problemen aufzuschreiben ist ja nicht wirklich hilfreich.
Ich glaube, dass dieser Post nicht annähernd hilfreich oder interessant war, aber ich will in 2018 wirklich daran arbeiten, die Probleme auch zu lösen und sie nicht in meinem Bett liegend vergessen. Das hier ist also Teil der Reise, die wir dieses Jahr begehen. Ich will gute Noten, keinen Stress zu Hause und weniger Lust auf Frootloops haben.

Das war jetzt ein etwas anderer Blogpost zu denen, die ich normalerweise hochlade. Ich hoffe, er hat euch trotzdem irgendwo gefallen.
Wie sah euer 2018 denn bisher aus? Wo lagen eure Probleme und wie denkt ihr, könnt ihr sie beseitigen?

Viel Glück in den kommenden Wochen,
eure Paulina

Autorenkram, SchreibWissen

Der Geist verstaubter Notizbücher

Wir haben sie alle irgendwo liegen. Notizbücher mit wunderschönen Covern und doch leeren Seiten. Als wir sie gekauft haben, mit den kritischen Blicken unserer Familienmitglieder auf uns, haben wir es doch noch gewusst – irgendwann würden wir sie mit vielen Worten füllen. Eventuell würde sich eine tolle Geschichte darin schreiben lassen oder auch der ein oder andere Plot. Ach, damals hat es doch so einfach ausgesehen, ein Notizbuch zu füllen. Die Anderen verstehen es ja nur nicht, dass ein Notizbuch Zeit und Liebe braucht.
Und jetzt stapeln sie sich. Immer noch leer. Die Cover hängen in den Regalen und verbleiben leer. Vielleicht, weil es einfacher geworden ist, auf dem Handy eine Notiz zu speichern, die man gleich wieder löschen kann. Vielleicht, weil wir die Schönheit eines schönen Buches nicht zerstören wolltest. Alles, was du weißt, ist, dass du etwas dagegen machen musst. Dich von dem unnötigen Notizbuchberg befreien. Das nächste Mal, wenn dir deine Eltern vor halten, dass du gar nichts anfängst mit so vielen Notizbüchern, zeigst du ihnen deine gefüllten Bücher.


Augen zu und durch – es ist nur ein Notizbuch

Ja, so ist es. Mehr als ein paar Blätter toter Baumreste sind es nicht. Natürlich wünschen wir uns, sie mit Leben zu befüllen, aber manchmal müssen wir über unseren eigenen Schatten springen und einsehen, dass pure Perfektion nicht existiert. Schreib unsauber, schreib wild. Schreib einfach drauf los. Versuche es nicht, so schön aussehen zu lassen, wie das Cover. Und dann – schreib.


Sudeln

Ich behaupte einfach mal, dass das Wort niemandem etwas sagt. In einem Schreibratgeber von Duden habe ich das erste Mal davon gelesen. Beim Sudeln handelt es sich um das sofortige Aufschreiben von allem das du siehst. Von der Wahrnehmung deiner Umwelt. Öffne deine Augen, platziere dein Notizbuch vor dir und notiere alles, dass du siehst.
Gerade in 2012 habe ich das sehr oft gemacht. Im Urlaub habe ich mir ein halbes Stündchen genommen, um am Strand die Leute und ihre Bewegungen zu beobachten. Zu Hause habe ich mich ans Fenster gesetzt und hinaus geschaut, plötzlich Dinge in meiner Nachbarschaft gesehen, die mir vorher völlig fremd waren. Wenn du sudeln ausprobieren möchtest, versuche, dich erst einmal auf die 5 Sinne zu konzentrieren. Mach dir eine kleine Liste (Hören, Riechen, Schmecken, Sehen …) und notiere alles, dass dir auffällt. Später kannst du dann in deinen Geschichten eventuell auf deine Notizen zurückgreifen. Wenn du die Sinne abgehakt hast, geh auf die kleinen Dinge ein. Versuche ruhig mal, das Aussehen deiner Umgebung in schönen Sätzen zu hüllen. Wenn es also das nächste Mal im Urlaub oder auf dem Spaziergang mit den Eltern langweilig wird, nimm dir dein Notizbuch mit und lass dich aus!


10-Wort-Einträge

Etwas, dass ich in 2014 ausprobiert habe, sind 10-Wort Einträge. Ich habe jeden Tag versucht, meinen Tag in 10 Wörtern zusammen zu fassen. Das ist dann eine Art Tagebuch für jene, die sich nicht großartig auslassen wollen und keine Zeit für ein Liebeskummer-Gespräch mit Tom Riddle haben. Natürlich kannst du auch versuchen, deinen Tag oder eine signifikante Situation in einem Satz zu beschreiben, der zwar nicht nur aus 10 Worten besteht, aber dafür sehr poetisch klingen mag. Versuch, dich in kleinem Raum herauszufordern, und nutz dein Buch, um mit dir selber kleine Spielchen zu spielen.


Captain Nemo hier, Writer´s Log #10

Ich bin wirklich kein Mensch, der gerne Tagebuch schreibt. Meine Erinnerung hält da schon gut und gerne. Allerdings mag der ein oder andere sein Schreibverhalten lieber in einem Notizbuch notieren. Da gibt es zwar schon Vordrucke wie dieser oder auch der hier, aber natürlich kannst du dir auch eine eigene Vorlage á la Bullet Journal gestalten. Dabei solltest du aber nicht zu viele Eintragsvorschläge pro Tag machen, sondern es simpel halten. Wie viel hast du geschrieben, wie nah bist du deinem Wortziel gekommen, ist es gut oder schlecht gelaufen und vielleicht eine Spalte für dein liebstes Zitat von heute. Irgendwo anders im Buch dann eventuell ein Friedhof für im Jahr verstorbene Charaktere. Und wenn du irgendwann zurückschaust, kannst du dich daran erinnern, wie es aussah, als es mal gut oder schlecht lief.


Inspirationsbuch

Du verbrauchst du deine Worte im Dokument, da sind kaum noch welche für Notizbücher übrig. Wie wäre es also, wenn du dich mal mit Bildern auslässt? Nimm eines deiner Notizbücher als Inspirationsbuch und notiere nicht, was dich inspiriert, sondern erstelle eine Sammlung an Dingen, die dich inspirieren! Fotos von Landschaften, Charaktervorstellungen, Essensbilder – was auch immer dich beflügelt. Und wenn es auch nur eine Doppelseite voller Bilder von Tom Hiddleston ist (heh, nicht als ich so etwas hätte, haha!) Wenn das mit der Inspiration dann etwas tief liegt, kannst du durch die Seiten blättern und nach neuen Ideen suchen. Eventuell probierst du es auch mit thematischen Seiten aus. Du magst Königshäuser? Sammel Bilder oder Beiträge über Adelsfamilien, Ästhetikbilder von Kronen oder starte eine neue Seite gleich danach, um dir Bilder und Tipps für Golden Retriever zu schaffen. Versuche, nichts dazu zu schreiben, dass von dir kommt. Es ist nicht als ein Notizbuch für deine Ideen gedacht, sondern als späterer Nutzen für Inspirationslosigkeit. Oder leg dir am Ende des Buches eine Liste an Ideen an, die du mal hattest, aber nie geschrieben hast. Sowas kann alte Flammen wiederbeleben, wenn du dich erst wieder daran erinnerst!


Jetzt, wo ich euch meine Vorschläge gegeben habe, möchte ich glatt selber meine Notizbücher füllen. Dummerweise habe ich einen großen Teil meiner Notizbücher im letzten Jahr ausgemistet, was die ganze Sache schwieriger macht – aber hey, immerhin hab ich jetzt eine Ausrede, um neue Bücher zu kaufen!
Habt ihr auch so viele unbeschriebene Notizbücher? Und welche der obigen Ideen war deine Liebste? Schreibst mir in die Kommentare!

Wir sehen uns nächste Woche wieder!
Eure Paulina!