Gedankenkotze, ICH LIEBE

Gute Laune Videos für schlechte Tage

 

Herzlich Willkommen zu einem neuen Post. Dem Ersten im Februar sogar. Diese Woche ist ziemlich wichtig, zumindest für mich, denn einer der besten Menschen hat diese Woche Geburtstag. Ja, genau! TOM HIDDLESTON!

Herzlichen Glückwunsch an den besten Loki-Schauspieler, an den freundlichsten Kerl auf dem roten Teppich und dem größten Dork in jedem Late-Night-Talkstudio.
Ihr kennt mich, irgendwie musste ich dieses wichtige Datum ja einbringen. Am Freitag hat er also Geburtstag, das möchten wir alle zelebrieren. Somit geht es nicht nur heute auf meinem Blog um meinen allerliebsten Schauspieler, sondern auch am Freitag auf meinem YouTube Channel.

Ich habe mir gedacht, dass ich mit euch einfach mal die Videos von Tom teile, die in mir immer Freude erwecken. Wo ich lächeln kann, egal wie schlecht es mir geht. Da haben sich in den letzten fünf Jahren auch einige Sachen angestapelt, die ich ab und an wieder schaue. Ich weiß ja, dass es unter euch auch den ein oder anderen Loki-Fan gibt, deshalb kann ich mir gut vorstellen, dass auch ihr diese Videos lustig finden werdet.
Vielleicht …

Ich liebe Disney – Ich liebe Musicals – Ich liebe Tom Hiddleston. 

In dem Film “Tinkerbell und die Piratenfee” hat Tom Captain Hook gesprochen. Das ist so schon cool, aber besser wird es, wenn man den Gesangpart mit einbezieht. Tom ist vielleicht kein Harry Styles oder … Ethan Slater … aber wenn er diese hohen, langgezogenen Töne singt? Da öffnen sich die Tore zum Himmel und die Engel fallen ohnmächtig zu Boden! Ich habe teilweise grinsend dagesessen und mir einen abgelacht, weil ich diese Stimme so schön fand. Ach was, das mach ich ja immer noch.

Kein Loki-Video ist so bekannt, wie dieses. Also Tom bei der Comic Con 2013 als Loki aufgetreten ist und er eigentlich nur etwas hätte sagen müssen, und jeder hätte ihm die Füße geküsst. Ich möchte mal einen anderen Schauspieler sehen, der so schnell das ganze Publikum zum schweigen bringen kann.

Hier ist es, das wahrscheinlich albernste Video von Tom auf der Welt. Ich kann ich jedes Mal dabei kaputt lachen, wie er seine Späßchen treibt und – ganz ehrlich, mittlerweile kann ich auch den Text mitsprechen.
Uhuhuhu, I am the baaad guy!

2014 kam einer meiner liebsten Filme raus – Muppets: Most Wanted – und Tom hat da mit gespielt. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich bis zu dem Moment, als ich ihn gesehen hatte, nicht mal wusste, dass er da mit spielt. Dieser kurze Moment war einfach PERFEKT, ich hab bestimmt geweint und hey – Wendy ist auch wieder da!

Schaut euch einfach dieses Video an. Wie er lächelt, lacht, wie er jodelt. Get yourself a man who can yodel, as my momma always said.

Zuletzt noch ein Video, das mir persönlich sehr wichtig ist. Als die ganze Loki-Sache angefangen hat, hab ich dieses Video soooo oft geschaut. Für mich ist A Thousand Years auch das LokiLina Lied schlecht hin. Ich liebe dieses Lied und ach … da geht einem einfach das Herz auf!

 

In Ordnung. Ich hoffe, ihr schiebt euch heute Abend die Thor DVD in den Player oder esst irgendwelche britische Snacks – diese Woche muss Tom hoch gefeiert werden! Ich werde versuchen, von Montag bis Freitag alle meine Loki-thematischen Kleider zu tragen, die ich über die Jahre gesammelt habe. Und am Freitag wird dann schön Thor geschaut!

Viel Spaß in eurer Tom-Woche,
eure Paulina

Gedankenkotze

Frootloops, Versagen & der alltägliche Familienalbtraum [Negative Space]

Als ich mit euch in 2018 herein gestürmt bin, wollte ich Positivität versprühen. Alles wird gut, alles wird gemeistert, nichts kann uns herunterziehen. Eigentlich bin ich immer noch der Meinung, dass ich diese Punkte genauso durchziehen möchte. Am Ende des Jahres will ich ein Lächeln auf meinen Lippen haben und mich an die schönen Momente erinnern, die ich so erlebt habe. Dummerweise besteht das Leben nicht nur aus Zuckerwatteaugenblicken und in gewissen Momenten geht es einem schlecht.
Das kennen wir alle.
Also wird dieser Blogpost ein Outlet für die Sachen, die gerade nicht so gut sind. Aber auch ein Ansatzpunkt für Wege, die ich nehmen kann, um alles besser werden zu lassen. Stellt euch dieses »Negative Space« also wie eine Werkbank vor, an der wir zusammen an den doofen Dingen des Lebens herum hacken. Wir bieten Probleme und suchen wie Sherlock mit dem Vergrößerungsglas nach einer Lösung. Wir bleiben dabei – in 2018 lassen wir uns nicht herunter ziehen.


Im Januar habe ich mal wieder gemerkt, wie sehr ich den Januar hasse. Die Lichter verschwinden, die Dunkelheit ist immer da und das Wetter ist schrecklich. Jeden Januar lasse ich mich von diesen Umständen herunter ziehen. Trotz der Neujahres-Motivation.
Letztes Jahr um diese Zeit war ich sehr depressiv wegen Umständen, die irgendwie genau das Gegenteil zu meinen Problemen dieses Jahr sind. Damals habe ich unglaublich viele Frootloops gegessen, obwohl diese pappig schmecken. Dieses Jahr schmeckt diese triste, graue Zeit irgendwie wieder danach. Ich weiß nicht, ob es einfach nur an der Natur dieses Monats liegt, aber ich kann ihn wirklich nicht mehr ausstehen. Der Winter könnte sich jetzt gut und gerne auflösen, denn den mag ich sowieso nur vor Weihnachten.
Ich sehne mich schon wieder nach warmen Sommerabenden und schwitzigen Spaziergängen durch die Natur.
Viel machen kann ich gegen das Wetter nicht, denn Thor, Zeus und Co. lassen sich leider nicht bestechen um Friederike und Co. fernzuhalten. Aber vielleicht muss ich einfach Wege finden, mich draußen auch trotz der ekligen Kälte wohlzufühlen. Öfter einen Kakao bei Starbucks holen, der einen am Bahnsteig aufwärmt? Mal die dicken Socken anziehen und ein extra Shirt unterm Pullover? (Ich wünschte, ich wäre nicht so unfähig, mich im Winter einzukleiden. Ich bin ein T-Shirt Mensch, das ganze Jahr durch. Pullover und ich – meh).

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Im Januar bin ich mal wieder enttäuscht in mich gewesen. Ich bin in dem finalen BN-Test einer meiner Uni-Kurse durchgefallen und jetzt weiß ich nicht mehr weiter. Es war dieses »Mathe-Ersatz-Fach« für mich, in dem ich einfach nicht klar gekommen bin. Wo man schon absehen konnte, dass dieser Test schlecht wird. Irgendwo war es dann aber auch meine Schuld, weil ich mich extra davor gedrückt habe. Ich wollte es einfach über mich bringen. Jetzt kann ich mir nicht nur von meiner Mutter sondern auch von meinem Gehirn selber anhören, was für ein Versager ich doch bin. Kann nix, schafft nix, will nix. Super.
Aber hey – noch ist alles nicht verdorben. Ein Test – in Ordnung, den habe ich jetzt verkackt. Muss ich eingestehen und bei der nächsten Runde besser machen. Aber in dieser Woche habe ich noch einige andere Tests, die ich machen muss, wie auch die auf mich zukommende Abschlussprüfung meiner »Langage Skills«-Kurse. Und bei denen sieht es eigentlich noch sonnig aus. Also werde ich mich jetzt nicht in den Boden trampeln lassen von dieser blöden Mittelhochdeutsch-Arbeit, sondern motiviere mich dadurch, die anderen Aufgaben zu bewältigen.
Außerdem werde ich wieder versuchen, mehr zur Uni selber zu fahren. Davor habe ich mich dieses Jahr auch ziemlich gedrückt, weil ich mich teilweise recht unwohl fühle (warum lasse ich jetzt mal aus, weil ich nicht weiß, wen ich hier verletze). Ich freue mich aufs neue Sememster, darauf, dass ich bessere Kurse mit besseren Menschen wählen kann.
Und bis dahin? Ärmel hoch krämpeln, Nase in die Bücher stecken und im Zug einfach geile Musik hören, um die Nerven zu bewahren.

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Weil es ja ein bekannter Teil meiner Tweets ist – meine Mutter. Ich will für die große Welt hier nicht zu viel ausplaudern, dass mache ich auf meinem Twitter-Account schon genug. Sagen wir in kurz – es könnte besser aussehen. Und ja, ich könnte ausziehen und mir einen Job suchen aber ganz ehrlich – das will ich grade ÜBERHAUPT nicht. Ich sehe, wann ich diesen Weg gehen muss und ich werde ihn auch gehen. Nur ist jetzt gerade einfach überhaupt nicht der richtige Moment. Ich werd eine Weile weiter die Zähne zusammen beißen und für mich auf Twitter rum meckern und versuchen, hier zu Hause mal den Schinken zu wenden (höhö), aber die »Pauli-ging-in-die-große-weite-Welt-hinein«-Sache muss leider noch eine Weile warten. Erst einmal den großen Zeh ins Wasser stecken und sich ganz langsam ins sichere Gewässer bewegen, in Ordnung?

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Das waren so ungefair die größten Probleme, die ich in diesem Monat habe. Ich dachte erst, das wären zu wenige, aber vielleicht ist das besser so. Eine Liste mit hundert Problemen aufzuschreiben ist ja nicht wirklich hilfreich.
Ich glaube, dass dieser Post nicht annähernd hilfreich oder interessant war, aber ich will in 2018 wirklich daran arbeiten, die Probleme auch zu lösen und sie nicht in meinem Bett liegend vergessen. Das hier ist also Teil der Reise, die wir dieses Jahr begehen. Ich will gute Noten, keinen Stress zu Hause und weniger Lust auf Frootloops haben.

Das war jetzt ein etwas anderer Blogpost zu denen, die ich normalerweise hochlade. Ich hoffe, er hat euch trotzdem irgendwo gefallen.
Wie sah euer 2018 denn bisher aus? Wo lagen eure Probleme und wie denkt ihr, könnt ihr sie beseitigen?

Viel Glück in den kommenden Wochen,
eure Paulina

Gedankenkotze

Meine 5 Liebsten Götter

Aktuell schreibe ich ja wieder an einem Buch, dass durch Mythologien inspiriert wurde. Um genau zu sein – durch die griechische Mythologie. Kaum eine Götterwelt ist so groß und weit bekannt, wie die der Griechen. Unter Zeus, am Fuß des Mount Olympus, beginnt so manche heldenhafte Geschichte. Herakles, Achilles – und jetzt Cassius.

Nun, über meine eigenen Charaktere will ich hier noch nicht reden. Lieber über die eigentlichen Götter, die wir schon seit Grundschuljahren kennen. Somit stelle ich euch heute meine fünf liebsten Götter der griechischen Sagenwelt vor!
Falls ihr noch mehr göttliche Geschichten lesen wollt, könnt ihr außerdem mal in unser Buch Götterwahn reinschnuppern. Dort warten noch so viele Mythologien auf euch!


Nr. 5 – Ouranos

Ein recht unbekannter Gott, denn nicht mal so viele wirklich kennen! Ouranos gehört zu den sogenannten Protogonoi, was ein Begriff für die Urgötter steht. Neben ihm gehören auch Gaia, Chaos und Tartaros zu diesem bescheidenem Kreis.
Ouranos kann man wohl am Leichtesten als den Vater von Kronos vorstellen, denn nicht nur Zeus hatte eine berühmte Zoff-Beziehung mit seinem Vater. Ouranos ist eine Schaffung von Gaia, aber auch ihr Ehemann. Er ist die Personifikation des Himmels, das Firmament auf seine Haut gezeichnet. Allerdings war Ouranos auch ein sehr selbstverliebtes und machtsüchtiges Arschloch. Er, der heldenhafte Kerl, der den Himmel vorm Einsturz bewart sollte alle Liebe und Herrlichkeit der Welt kriegen. Vielleicht hat sich seine ekeliger Charakter auf den Nachwuchs abgefärbt, denn wirklich schön konnte man die Kinder der beiden nicht nennen.
Zum einen waren da die Kyklopen, dann die Hekatoncheiren (zu viele Arme, zu viele Köpfe) und letztendlich die Titanen. Alles hässliche Kreaturen in seinen Augen. Ouranos verbannte sie in den Tartaros, auf dass sie nie wieder gesehen werden.
Allerdings bereitete dass den Titanen und Gaia keine all zu große Freude. Es war an diesem Tag, dass Gaia Hinterhalt und Mord ins Leben rief, als sie ihrem Sohn Kronos eine Sichel aus Adamantium überreichte, um seinen Vater zu töten.
Kommt euch “Adamantium” bekannt vor? Aus dem unnachgiebigen Metall sind auch die Klingen von Wolverine geschaffen.
Letztendlich entmannte Kronos seinen Vater, welcher ihn als Dankeschön verfluchte, das gleiche Schicksal mit seinen Kindern zu erleben (und wie wir wissen ist genau das wahr geworden). Aus den Blutstropfen des Ouranos wurden die Erinnyen, die Meliaden und auch die Dryaden.
In meinem Buch “Earthly Gods” hat Ouranos eine große Rolle. Hier ist er das hochnäsige Arschloch, dass lieber den Po gepudert bekommt, als wirklich weise zu handeln.


Nr. 4 – Dionysos

Hebt eure Weingläser und feiert wild – Dionysos tanzt einher. Der Gott des Weines, des Wahnsinns und der Ekstase erfreut die Menschheit schon seit Langem mit dem von ihm daher gebrachten roten Getränk. Ein Säufer ist er allerdings nicht, immerhin hat er seinen persönlichen Amethist, um sich vor dem Suff zu schützen. #
Im römischen ist der griechische Party-Löwe auch als Bacchus bekannt, was so viel wie “Rufer” oder “Lärmer” bedeutet.
Die bekannteste Abstammungsgeschichte des Dionysos ist die, dass er Sohn des Zeus und der sterblichen Semele ist. Somit wäre er der erste und einzige Gott, der nicht unsterblich ist. Gut, dass es stets genügend Ambrosia gibt, um ihn dennoch aufzupeppeln.
Dionysos ist ein Reisender. Überall wo er hingeht, versprüht er Freude und Feierlaune. Unter seinem Gefolge befinden sich nicht nur die Mänaden, Zentauren und Satyre, sondern auch große Heldennamen wie zum Beispiel Herakles.
Aber Dionysos ist nicht nur zum Feiern da. So wacht er in der Winterzeit auch über Delphi, wenn Apollon für einige Monate in den Winterurlaub geht.


Nr. 3 – Hermes

Stellt euch vor, unser alter Kumpel Loki würde sich ein paar wärmere Gewänder anziehen und nach Griechenland reisen – dann habt ihr Hermes. Hättet ihr nicht gedacht, was? Ja, Loki und Hermes sind sich recht ähnlich und dienen quasi als Äquivalente durch die Mythologie hindurch. In einigen Übermittlungen weist Loki sogar die ikonischen Flügel-Sandalen auf, die wir an Hermes so gut kennen.
Hermes ist ein geborener Trickster. Nachdem er vor dem wütenden Blick der Hera versteckt werden musste, als er noch klein war, war seine erste Tat, die Kühe des Apollon zu stehlen. Das war natürlich nicht gerne gesehen und eventuell übergab Hermes sie wieder dem rechtmäßigen Besitzer – mitsamt der ersten Laute der Menschen. Über die freute sich Allround Talent Apollon ziemlich und von diesem Tag an konnte man herrliches Saiten-Geklimper aus Delphi klingen hören.
Hermes wahrscheinlich bekanntester Job ist der Botendienst. Für die Götter Nachrichten austragen ist die Nummer 1 Pflicht, die wir ihm anhängen. Aber auch nach dem Tod grüßen wir ihn, denn einer Walküre gleich wird er uns in die Unterwelt führen und dann eventuell Charon am Styx überweisen.
Hermes gilt also sowohl als einer der obersten Gesetzgeber, im Namen von Zeus, wie aber auch als ein Psychopromptus (Seelenführer). Man sieht Hermes mit seinen geflügelten Schuhen, die ihn schneller als Licht fliegen lassen und auch mit seinem Hermesstab, mit welchem er Leute einschläfern kann.
Gemeinsam mit Dionysos gilt er als einer der jüngsten Götter, was man ihm auch ansehen kann. In vielen Malerein und Skulpturen wird Hermes als bartloser, junger Knabe dargestellt, der keck und aufgeweckt Händler, Diebe und weiteren Unsinn der Welt beflügelt.
Natürlich musste Hermes mit auf die Liste. Einem griechischen Loki könnte ich doch nie entsagen!


Nr. 2 – Apollon

Sunshine on a cloudy day. When it´s cold outside … Eines der vielen Lieder, dass sich wahrscheinlich um Lichtergott Apollo drehen könnte. Bei diesem gut aussehenden Herren lässt sich ja oft bestreiten, ob er jetzt Sonnengott ist, oder diese Aufgabe doch eher Helios zufällt. Meiner Meinung nach lässt sich das genauso wie im Germanischen unterscheiden. Helios ist Gott der Sonne. Er führt den Wagen über das Himmelszelt und schleppt die grelle Kugel hinter sich her.
Apollon ist Gott des Lichtes. So wie Baldr auch.
Doch das ist nicht das Einzige, dass Apollon beherrscht. In seinem Machtbereich befinden sich ebenfalls die Dichtkunst, die Weissagung, Heilkunst und auch Gesang. Apollon und seine Schwester Artemis waren Kinder des Zeus und der Leto. Wieder einmal war das eine geplante Geburt, die Hera nicht ganz so toll fand. Sie verfluchte Leto also, niemals einen Ort zu finden, an dem sie gebären konnte. Eventuell fand diese dann doch einen Platz und brachte ihre beiden Kinder zur Welt. Einmal Artemis, Göttin der Jagd, und dann Apollon. Von dem waren schon vom ersten Moment an alle begeistert. Ein junger Knabe, der schon in frühen Jahren mit Pfeil und Bogen umgehen konnte, wunderschön war und so talentiert, dass manch anderer Gott blass wurde. Es dauerte nicht lange, bis Apollo zu einem der bekanntesten Götter des griechischen Mythos wurde.
Apollo ist auch ein Wahrsager. Oder zumindest der oberste Kopf des Orakels von Delphi. Nachdem er die Schlange Python getötet hatte, übernahm er Delphi und galt als Schutzpatron dieses Ortes.
Doch Apollon war auch ein Liebender. So verliebte er sich meist erfolglos in Leute, die überraschenderweise die Liebe nie zurück geben konnte. Sehr bekannt war zum Beispiel Kassandra, die ihn einfach nicht so lieben wollte, wie er es konnte. Er verfluchte sie darauf hin – als würde das irgendetwas besser machen.
Eine andere Flamme des Apollo traf eben dieser mit einer Diskussscheibe am Kopf und tötete ihn, verwandelte ihn aus Mitleid in eine Blume. Manche Leute haben es einfach nicht mit Romanzen!
Apollon ist für mich ein hüpfender Sonnenschein. Stets gut gelaunt und wenn nicht, dann kann man sich sicher sein, dass die Welt kurz vorm Einsturz ist. Apollon wird nämlich auch als Gott der Plagen gepriesen (merkt euch das, falls “Ambrosiapollen” Jemals auf den Markt kommt!). Die restliche Zeit streift er also mit lichtener Erscheinung durch die Gegend, lächelt sich die ein oder anderen Herzen an und lässt das Gras grünen.


Nr. 1 – Hades

Kommt schon, habt ihr echt gedacht, ich würde nicht für den König der Unterwelt als Platz 1. zielen? Hades, der missverstandene Herrscher des nach ihm benannten Reiches der Toten zieht einher!
Im Gegensatz zu seiner Präsenz in den Medien ist Hades eigentlich kein all zu schlechter Kerl. Eigentlich wäre er ja nicht mal der Jüngste der Kinder von Kronos, hätte dieser sie nicht nur wieder in der entgegengesetzten Reihenfolge ausgespuckt, wie er sie verschlungen hatte. Hades ist eher ein Emo, der sich in seinem verdunkelten Zimmer versteckt und kaum das Tageslicht entdeckt. Gott des Todes ist er allerdings nicht – diese Rolle übernimmt Tartarus noch immer.
Eine der wahrscheinlich bekanntesten (Liebes-) Geschichten um Hades ist der Raub der Persephone. In die Tochter des Zeus und der Demeter hatte er sich nämlich verliebt und konnte nicht wiederstehen. Eventuell gab sich Persephone der Situation hin und wurde zur Königin der Unterwelt. Ihre Situation mit Hades wird oft als erzwungen und lieblos dargestellt, dabei gilt Persephone teils als viel härter und schlagkräftiger, als Hades. Ach ja, da war ja noch die Sache mit Persephones Mutter, die dem Raub überhaupt nicht gutmütig entgegen sah. Demeter sorgte dafür, dass nichts mehr wuchs, bis Persephone wieder bei ihr war. In aller Verzweiflung, und weil die Menschen langsam zu sterben begannen, überredete Zeus die beiden Liebenden, Persephone nur ein halbes Jahr im Hades unterzubringen. So ist alles grün und herrlich, wenn Persephone wieder zu ihrer Mutter zurück kehrt – tot und kalt ist es aber, wenn sie wieder zu ihrem Ehemann herab steigt.
Hades ist kein großer Teil der Gang. Teilweise gilt er nicht mal als Teil der 12 großen olympischen Götter. Natürlich, hat er auch nicht Zeit, ständig mit den anderen auf dem Olymp zu feiern und vögeln. Der Tod macht niemals Pause.
Ach, und ein weiterer großer Pluspunkt für Hades ist auch, dass er als einer der wenigen Götter der Mythologie treu zu seiner Frau ist. Vergleicht man ihn mit Zeus, kann man kaum einen Fehltritt seiner seits ersehen, was zu der damaligen Zeit wohl recht besonders war.
Also, Herren die das hier lesen – seit mehr wie Hades und weniger wie Zeus. Danke.


Und damit haben wir sie – die fünf Götter, die sich in mein Herz geschmuggelt habe. Erzählt mir doch mal in den Kommentaren, wer so eure liebsten Götter aus der griechischen Mythologie sind und vergesst nicht – in meinem Buch Götterwahn könnt ihr noch mehr über die wildesten, göttlichsten Abenteuer aus der ganzen Welt erfahren!

Favoriten, Gedankenkotze

Once upon a 2017

Willkommen im neuen Jahr! 2018 ist da, neue Chancen stehen uns bevor und der Countdown läuft, bis wir unsere Vorsätze wieder zur Seite schieben. Ich hab die letzten Monate wieder ein Päuschen eingelegt, um mich um die Uni zu kümmern. Deshalb gibt es aber jetzt wieder neue Posts mit ganz viel Pepp, Inspiration und im Bestfall auch Durchhaltevermögen! Heute aber möchte ich mit euch, ganz in Jauch-Stimmung, das letzte Jahr vorbei ziehen lassen, was jetzt noch etwas komisch ist – bei mir ist es noch November 2017. Also, schrauben wir die große Uhr noch mal etwas zurück und reisen zum Beginn des Jahres 2017.


Errungenschaften

Am Ende des Jahres sollte man sich vor Augen führen, was man im vergangenen Jahr alles erreicht hat und sich einmal ganz doll auf die Schulter klopfen. Hier also eine kleine Ansammlung an Dingen, auf die ich im letzten Jahr sehr stolz gewesen bin!

  1. Ich habe einen meiner größten Wünsche erfüllt und habe mir im April mein erstes Tattoo stechen lassen (“Loki – Chaos – Lies – Mischief”). Ich liebe es so sehr und kann das Nächste überhaupt nicht abwarten.
  2. Ich hab mein Abitur geschafft! Nach 13 Jahren Quälerei durch uninteressante Schulfächer, Mathe & idiotische Mitschüler! Und sogar mit einer mündlichen Eins!
  3. Ich bin zum ersten Mal ohne meine Eltern in den Urlaub gefahren! An den Heimweh-Abwendungs-Fähigkeiten muss ich zwar noch arbeiten, aber hey! Ein Anfang! Für uns ging es btw. nach London!
  4. Mit meiner liebsten Schwester Julie habe ich im Herbst ENDLICH “Götterwahn” veröffentlichen können, woran wir über 2017 hinaus gearbeitet hatten. Es war ein starkes Stück Arbeit (und teuer!), aber es hat sich so sehr gelohnt!
  5. Ich hab mir eine neue Chance mit dem Bloggen gegeben und ein Konzept gefunden, mit dem ich zufrieden bin! Dazu haben ich und Elise C. Cartrose auch noch NYAWG ins Leben gerufen – wo ihr noch mehr Schreibtips bekommen könnt!
  6. Ich habe meine erste pure Autorenmesse mit meinen liebsten Schreibmenschen besucht!
  7. Ich studiere! Und zwar Anglistik & Germanistik an meiner Wunschuni!

Eine Selfie-Runde – Paulina durchs Jahr

Ich finds immer schön, mir anzusehen, wie ich mich durchs Jahr hindurch verändert habe. Bei mir ändert sich vom Gesicht zwar nicht viel, aber dafür bei der Haarfarbe. Von silberner Perrücke (Bild 1) über gewohntes Blond, hin zu pink und dann ins helle Braun. Was mir aber auffällt, meine Foto-Skills bezüglich Selfies sind in diesem Jahr hundert pro besser, als in 2016!


Musikalische Favoriten

Da sich bei mir der Musikgeschmack fast vollständig in die Kategorie “Musical” verbarrikadiert hat, wollte ich euch meine ultimativen Favoriten des Jahres vorstellen! Ganz oben stehen da zwei Musicals, die ich einfach so unglaublich liebe! Zum einen Be More Chill (das hab ich schon einmal hier vorgestellt). Darin geht es um Intelligenzen in kleinen Micro Chips, die dafür sorgen, dass du cool und sozial akzeptabel bist. Aber ob das so gut klappt? Die Sänger aus dem Musical sind alle so goldig und ihre Stimmen sind fantastisch. BMC ist ein Off-Broadway Musical, aber ich würde es ihnen so unglaublich gönnen, auf den Broadway zu gelangen! Hört unbedingt mal rein!
Auf Platz 2 steht ein Musical, bei dem die Meisten wahrscheinlich ihre Augen verdrehen werden. Denn, wenn Leute an “Spongebob Schwammkopf” denken, erinnern sie sich nur an seltsame, schrille Cartoon-Folgen aus ihrer Kindheit. Aber wer Spongebob früher geliebt hat, der wird sich in das neue Broadway Musical verlieben! Mit Ethan Slater als Spongebob findet man eine so gute Seele, mit einer herrlich schönen Stimme. Die Musik ist nicht schlecht und die Geschichte nicht so dumm und unsinnig, wie man sie erwarten würde. Es gibt Rap-Parts von Plankton, ein “One Day More”- Equivalent und mein absolutes Lieblingslied aus der Serie “Best Day Ever” kommt auch darin vor! Dieses Musical schlägt BMC fast schon!


Filmische Favoriten

Natürlich hab ich in 2017 auch das Kino besucht und ich fackel nicht lange herum – natürlich habe ich “Thor-Ragnarok” gesehen. Es ist nicht mein liebster Thor-Film geworden, aber Loki nach 4 Jahren Warten wieder auf der großen Leinwand zu sehen, hat mich einfach so erfreut. Noch mal Entschuldigung an die Frau vor mir, der ich vor Freude gegen den Sitz getreten habe (Sie hätten es besser wissen müssen).
Ein weiterer Marvel-Film der mich in diesem Jahr erfreut hat, war die Neu-Auflage von Spiderman. Tom Holland als neuer Peter Parker hat es wirklich gut gemacht und mir tut jetzt schon leid, was ihm (und Loki) im Infinity War nächstes Jahr angetan wird. Dem Götter-Thema aus Guardians of Galaxy 2 konnte ich auch nicht entfliehen. Mir hat dieser Film sogar besser gefallen, als er Erste – obwohl ich mit dieser Meinung wahrscheinlich ziemlich alleine da stehe, hm?
Um aus dem Marvel-Thema hervor zu kommen – unter den Animationsfilmen hat “The Lego Batman Movie” gefallen. Ich hatte nicht viel davon erwartet – nur ein weiterer, seltsam lustiger Kinderfilm. Aber es war so gut! Die Charaktere waren klasse geschrieben, die Lego-Animation sah fantastisch aus und die Joker-Batsy Beziehung hat mein Herz erwärmt! Einer der besten Filme aus 2017.
Letztendlich möchte ich euch noch “Die Mumie” vorstellen. Ich dachte erst, dass der überhaupt nicht werden kann. Mit 10 habe ich im Urlaub die alten Mumien-Filme gesehen und den Kritiken nach konnte dieser Film gar nicht gut werden. Aber mit Russel Crow als Jeckyll and Hyde, einem Protagonisten mit Götter-Komplex und einfach dem gesamten Götterthema haben mich die Macher des Filmes so umgehauen!

Hallo, Hallo – Paulina aus der Vergangenheit noch mal. Ich trage noch einmal nachträglich den neuen Star Wars Film “The Last Jedi” auf die Liste. Den Film habe ich gestern (am 21.12) im Kino gesehen und bin so hin und weg! Ein super Film und Kylo Ren & Hux bleiben einfach Liebe!


Serienfavoriten!

Achtung – Achtung! Im Gegensatz zu 2016 gibt es in diesem Jahr sogar mal Non-Cartoon Serien, die ich euch vorstellen will. Aber erstmal das altbekannte – in 2017 hat sich der Cartoon “Star vs the Forces of Evil” in mein Herz zurück gekämpft. Wo die zweite Staffel, die im Februar geaired ist, mich nicht überzeugen konnte, hat Staffel 3 ab Juli mein Herz zurück erobert und verdammt Leute – ich bin so gespannt, wie es weiter gehen wird!
Dazu kommt auch noch der neu gefundene Cartoon “Camp Camp” von Roosterteeth. Den habe ich durch Twitter-Freundschaften entdeckt, als ich grad erkältet war. Die zweite Staffel hat mir ab Juni dann noch einen ultimativen Favoriten geboten – ach, Daniel!
Um jetzt aber noch auf Non-Cartoons zu kommen:
Im Frühjahr 2017 kam American Gods auf Amazon Prime heraus. Nachdem ich das Buch gelesen habe (und mit den Arbeiten an Götterwahn nebenbei) war ich sehr neugierig, was diese Serie liefern würde. Es war etwas sehr seltsam und manchmal bin ich nicht ganz hinter her gekommen und von den Sex-Szenen komme ich gar nicht erst zu sprechen – aber alles in Allem freue ich mich schon auf die nächste Staffel!
Zuletzt möchte ich euch noch “Lucifer” vorstellen. Lustigerweise basiert das genauso wie “American Gods” auf die Idee von Neil Gaiman. Lucifer handelt von dem auf die Erde gekommenen Teufel, der dem LAPD bei Ermittlungen hilft und plötzlich Menschlichkeit an sich erkennt. Viele in meinem Umkreis fanden die Serie langweilig, aber ich fand sie so unglaublich gut! Herz zerreißend, spannend und – Tom Ellis ist schon ein echt hübscher Mann, nicht wahr?


Vorsätze 2017

Was hab ich mir eigentlich für das letzte Jahr vorgenommen? Was wollte ich erreichen und hab ich es letztendlich auch geschafft? Lasst uns mal schauen:

  • Beende die Schule mit einer guten Note – Joa, mit meinem 2,9 Durchschnitt bin ich nicht mal so unzufrieden. Andere haben da zwar was Besseres geschafft, aber ich bin zufrieden! Immerhin hat mich das auf meine Wunschuni gebracht.
  • Beende alle deine Cosplays – mehr oder weniger geschafft. Ich hab im Januar 2 Cosplays angefangen, von dem ich eines still legen musste. Ein anderes (Yuri Plisetsky) habe ich aber fertig gestellt und es wartet schon ganz dringlich darauf, ausgeführt zu werden.
  • Gewinne den WriYoBo – im Januar hatte ich mir 350k vorgenommen und das klang eigentlich auch logisch, weil ich 5 Monate frei haben würde. ABER ich hab es leider nicht geschafft. Schreiben ging in diesem Jahr irgendwie nicht so gut, aber ich wollte es letztendlich auch nicht erzwingen. Ich hoffe, dass es 2018 besser läuft – dann ohne WriYoBo!
  • Poste mehr auf YouTube – ja, das hab ich im Frühjahr zwar mehr oder weniger geschafft, aber danach auch nicht mehr wirklich. Ich wollte YouTube als eine Plattform ausprobieren, auf der ich auf mich und meine Bücher aufmerksam machen konnte, aber ich bin nicht wirklich zufrieden mit dem, was ich geschaffen habe. Meine Kamera produziert immer so ein Rausch-Geräusch, von dem ich nicht weiß, wie ich es weg bekomme und im Schneiden von Videos bin ich auch nicht so super. Darum – vielleicht mal wann anders wieder.
  • Veröffentliche Götterwahn – GESCHAFFT! Und darüber bin ich sehr, sehr, sehr stolz!

Alles in Allem hab ich meine anfänglichen Vorsätze vielleicht nicht all zu perfekt eingehalten, aber unzufrieden bin nicht. 2017 war trotz gebrochener Vorsätze ein gutes Jahr!


Vorsätze 2018

Ich würde das neue Jahr nicht beginnen, ohne mir wieder unrealistische Ziele zu setzen, die ich nicht einhalte – hehe. Na, lasst uns doch mal versuchen, einige erstrebbare Ziele anzusteuern:

  • Mindestens 1 Buch beenden!
  • Alle meine Prüfungen in der Uni bestehen (was da alles ab Februar auf mich zu kommt)
  • Neue Sachen ausprobieren (Fotografie, Filmen etc.)
  • Geld sparen
  • Menschen, die mich nur runterziehen aus meinem Leben raus schneiden
  • 2018 zu dem produktivsten Jahr überhaupt machen!

FROHES NEUES JAHR!

Ich bin gespannt, was 2018 auf uns zukommt. Aber, um 2017 für immer hier fest zu halten, wollte ich euch noch einige Lieblingsfotos von diesem Jahr hier posten. Ich hoffe, für euch war 2017 genauso erfolgreich, wie bei mir und dass 2018 genauso fantastisch wird!

Eure Paulina

Gedankenkotze

WÄHLEN IST SCHEIßE!!!

Na? Hab ich euch jetzt aufgeregt, euch wütend gemacht? Wie kann so ein Jungspund wie ich nur so etwas behaupten! Wählen ist scheiße? Wegen solchen kleinkindlichen Idioten ist die AFD überhaupt erst so weit gekommen. Senkt eure Mistgabeln und Fackeln – ich bin auf eurer Seite. Aber haben wir nicht eigentlich alle den gleichen Gedanken. Nicht unbedingt, dass Wählen Mist ist, aber dass die damit verbundene Arbeit zuvor einfach nur anstrengend ist. Überall die blöden Plakate mit Sprüchen, die du schon zehntausend Mal gelesen hast, ohne dass sie dir einen wirklichen Einblick auf die Wahlprogramme geben. TV Duelle, die zum Schnarchen sind und kaum wichtige Themen besprechen. Und dann auch noch dieser nervige Fakt, dass man an einem guten, freien Tag aus dem Haus muss, um in irgendeiner stinkigen Kabine Parteien zu wählen, die einen eigentlich nicht repräsentieren.
Irgendwo findet man sich ja selber in diesen Worten wieder. Wählen ist nicht das Gelbe vom Ei und auch keine Laser-Light Show wie in Amerika. Aber – Wählen ist wichtig. Und das kommt von einem Erstwähler, der bei der letzten Wahl noch gesagt hat: “Ich werde sowieso nicht gehört. Wählen ist scheiße.”
Im April diesen Jahres habe ich mit meinen Schreibmaschinen geredet, übers Wählen und dass mich so etwas gar nicht interessiert. Schreibkollegin Kira hat dann aber aufgerufen, wie wichtig das Wählen ist und weil ich mich gut und gerne von Menschen beeinflussen lasse, habe ich das im Hinterkopf behalten. Wählen ist also wichtig, hm? In Ordnung, das habe ich mal akzeptiert, weil sich nach Trump und dem Brexit-Vorfall nicht auch noch Deutschland in eine solche Misere reiten sollte. Und was in England der Brexit war und in Amerika Trump, das scheint dieses Jahr die AfD in unseren Augen zu sein. Diese “Deutschland den Deutschen”-Kotz Partei, die jeder mit gesunden Hirnzellen scheiße findet. Als die ganze Wahlsache losging, war mir klar, dass ich mich nicht von der AfD repräsentieren lassen möchte. Aber von wem denn dann? (Keine Sorge, hier kommt jetzt keine Auflösung, was ich demnächst dann wählen werde). Das Problem war dann allerdings – ich weiß eigentlich gar nichts über die Parteien, die dieses Jahr zur Auswahl stehen. CDU, SPD oder doch eine kleinere Partei, die es eventuell niemals in den Bundestag schaffen wird? Und welche Inhalte vertreten sie denn überhaupt? Stehen sie denn auch für die Sachen ein, die ich wichtig finde? Und wie sieht es aus mit den Dingen, von denen ich keine Ahnung habe, die aber dennoch wichtig sind?
Die Wahrheit ist, ich habe jetzt nicht zehntausend Wahlprogramme durchgelesen, dafür war mein Interesse nicht groß genug. Aber ich habe mich informiert.
Zum einen habe ich das TV-Duell geschaut. Das war, wie erwartet, nicht spannend, aber hey – zwei sehr wichtige Leute in der Politik reden über ihre Ansichten. Und Politik ist halt kein spannender Krimi. Also habe ich mich durch die Debatte gezerrt und war danach sogar etwas Schlauer.
Als Zweites habe ich mir die YouTube Reihe der SpaceFrogs angeschaut. Die haben das Wichtigste zwar nur grob abgespeckt, ABER sie haben das Wichtigste erzählt (alles ist hier verlinkt, dann könnt ihr auch noch nachschauen). Sie haben die Themen erklärt, die dieses Jahr am meisten zählen und was die Parteien dazu so denken. Mich hat da gerade die Netzneutralität interessiert.
Dazu habe ich mir die YouTuber-Wahlparty von Robbubble angesehen. Die haben in einem Livestream letzten Sonntag alles Wichtige abgespeckt, Fragen geklärt und Politiker interviewt. Manche mögen jetzt denken – hä? Warum informierst du dich nur über YouTube? Weil dort Leute sind, die mich interessieren. Ihr könnt mir irgendeinen ZDF-Moderator vorsetzen, bei dessen Reden ich einschlafe. Aber wenn ich jemanden habe, den ich schon so mag, dann höre ich mir auch gerne mal Erklärungen über die Wahl an, wenn sie von ihnen kommen.
Natürlich habe ich auch den Wahl-O-Maten ausprobiert. Der braucht nicht lange und liefert schnell und einfach die Ansichten der Parteien. Verständlicherweise konnte ich nicht mit jeder Frage etwas anfangen, denn Politik ist beim genauen Hinschauen vielfältiger & konkreter, als man es zu Beginn denken mag (Danke, Kira!) Dabei habe ich mir auch die Antworten der Parteien durch gelesen, die ich eigentlich gar nicht gut finde – weil ich finde, dass man sich dementsprechend auch informieren muss. Im Fernsehen hat taff mal eine Befragung von Erstwählern gemacht, da hat ein Mädchen gesagt “AFD? Nee, das will ich gar nicht wissen, was das bedeutet.” Das fand ich Mist. Wir hören so oft – AFD ist schlecht und böse, etc. Aber dann weiß man meist gar nicht, warum. Nur zu sagen, dass die doof sind, hilft nicht.
Zuletzt habe ich dann noch die Show von Klaas gesehen – “Ein Mann, Eine Wahl”. Der hat in verschiedenen Ansichten die Politiker interviewt. Nicht unbedingt das Spannendste, aber wiederum eine Quelle für Informationen.
Sehr toll fand ich dabei auch das “Wir-gehen-Wählen” Video, dass als Promo von Robbubble und YouTube Deutschland kam. Dieses Jahr gehen wir mit dieser “Wählen ist scheiße aber ugh, lass es uns machen” Stimmung durch die Welt. Auf Twitter sieht man so oft Sachen wie “Wäre es nicht mal cool, eine Partei zu wählen, von der man denkt, dass sie einen auch echt repräsentiert”, aber halt auch “Eigtl. gehe ich nur wählen, weil ich nicht will, dass die AFD gewinnt”. Und das ist eigentlich doof. Wir haben die Chance, zu wählen und mitzuentscheiden, wie unsere Zukunft und unser Land aussieht. Und jede Stimme zählt, das habt ihr bestimmt schon hundert Mal gehört. Aber es stimmt. Eine Stimme kann den Unterschied machen. Und warum eigentlich so lange rumzetern? Warum nicht einfach hingehen, Kreuze machen, raus und fertig? Das dauert vielleicht fünf Minuten und schon ist es vorbei. Und wenn ihr euch nicht raus traut, gibt es auch die Briefwahlen, die alles noch viel bequemer machen (und soweit ich weiß, werden die von der Post auch kostenlos rumgeschickt). Es ist doch eigentlich so leicht, zu wählen. So gut wie JEDER hat die Möglichkeit und wenn man sich auch nur ein bisschen informiert, dann kann man sich ein Bild machen. Leute, die zum Trotz der Parteien nicht wählen gehen, bewirken nichts außer Chaos und den Gewinn für dumme Parteien. In den letzten Jahren hat sich gezeigt, dass die älteren Leute mehr entscheiden, weil sie wählen gehen. In anderen Fällen würdest du auch nicht wollen, dass die Großeltern über deine Zukunft entscheiden, oder? Du willst doch selber dafür einstehen, was du denkst, was du willst und was du in den nächsten Jahren sehen willst. Lass dir nichts von jemand anderem vorschreiben, nicht in solchen Situationen. Du hast eine Stimme, benutze sie. Um zurück aufs Thema zu kommen – für mich ist das dieses Wochenende das erste Mal, das ich wählen gehe. Ich bin mir mittlerweile ungefähr sicher, wo ich mein Kreuz setzen werde. An dem Tag, an dem dieser Post hoch geht, wird noch genügend Zeit sein, um sich zu informieren. Der Wahl-O-Mat zum Beispiel dauert wirklich nicht lange und gibt sehr viele Informationen. Ich weiß, Wahl-Vorbereitungen sind furchtbar langweilig. Aber bevor man dann da steht, und sagt “Ich wähle nix, weil mich nix repräsentiert”, schaue ich lieber tiefer in die Materie herein. Ich finde Politik zum Schnarchen und die alten Politiker, die sie uns da so vor die Kameras setzen, sind jetzt auch nicht unbedingt so interessant. Aber es ist wichtig. Und mal ganz ehrlich – geht einfach wählen. Auf Twitter rumzuheulen, wie doof ihr das findet, wird hier den Unterschied nicht machen. Im Anschluss zu diesem Post werde ich euch noch ein paar Links heraus suchen, wo ihr noch Informationen zu der Wahl findet. Ich selber habe nicht viel Ahnung von den Politik und Wählen (hey, ich bin auch nur 19 Jahre alt), deshalb leite ich euch an klügere Köpfe weiter!

So, Politiktalk á la Pauli ist vorbei. Verzeiht mir diesen seltsamen Themenwechsel auf meinem Blog. Am Montag findet ihr dann wieder die typischen Themen hier, ich wollte mich nur mal zu diesem wichtigen Thema auslassen. Wir sehen uns am Upload-Montag wieder! 🙂 Ein schönes Wochenende und geht wählen!!!


Infodump, damit du keinen Mist wählst:

Wie funktioniert Briefwahl?
Wahlprogramm der CDU
Wahlprogramm der SPD
Wahlprogramm der Linke
Wahlprogramm der AfD
Wahlprogramm der Grünen
Wahlprogramm der FDP
Was stellen die Parteien denn an, wenn ich ihnen meine Stimme gebe?
Wie siehts mit der Wahl gerade aus?
Prognose mit Nichtwähleranteil
Wie geht Bundeskanzlerwahl?
EU – Gut oder schlecht?
Was ist ein Populist?
Interview mit Angela Merkel (etwas älter aber hey)
Interview mit Angela Merkel 2017
Interview mit Martin Schulz
Wer sind die, die eigtl. 3. Größte Partei werden könnten?

Autorenkram, Gedankenkotze, Uncategorized

Was ich bisher veröffentlicht habe …

Zuerst war ich mir unsicher, ob ich diesen Blogpost überhaupt schreiben soll. Für mich hat es sich irgendwie selbstverliebt angehört aber – naja.
Ich bin seit 2012 dabei, Romane, Kurzgeschichten und Co. zu schreiben und seither habe ich auch das ein oder Andere veröffentlicht. Obwohl das auf meinem alten Blog eventuell schon mal zum Sprechen kam, will ich euch einfach noch einmal einen zusammen fassenden Beitrag präsentieren. Alles, was ich in den letzten Jahren so an Lesbaren Sachen in die Welt gebracht habe. Falls ihr also noch was zu lesen braucht… 😉


Das Datum der aller ersten Semi-Veröffentlichung zu sehen, ist irgendwie seltsam. Der 3. Dezember 2012 scheint mir mittlerweile schon wieder eine Ewigkeit her zu sein. Und prinzipiell ist es auch so. Auf einem Schreibforum, das nicht die Schreibnacht war, habe ich mit ca. 14 Jahren ein paar Autoren gefunden, die sich für “Nimmermärchen” zusammen gefunden haben. Die Idee hinter “Nimmermärchen” war, einen Hoffnungsschimmer für Kinder in Krankenhäusern zu schaffen aka. ein Lächeln für die schaffen, denen es gerade nicht so gut geht. Das bezieht sich außerdem wirklich auf Kinder. Hierbei seht ihr – ich hab irgendwie schon immer den Hang dazu gehabt, zu große Projekte anzunehmen. Bei Nimmermärchen war ich allerdings nur Ideengeberin. Mit 14 war mein Schreibstil Mist und in meinem Kopf verfolgte ich den Glauben, dass ich keine Kindergeschichten schreiben kann. Meine Geschichte kam einfach nicht so gut – also war ich das kleine repräsentative Mädchen, dass diese gute Idee zur Welt gebracht hat.
2014 kam dann der Folgeband raus, wieder mit vielen schönen Geschichten von fantastischen Autoren. Dazu haben beide Bände auch schöne Illustrationen – das Besondere ist zum Einen, dass alles für den guten Zweck kostenlos gemacht wurde. Und die Einnahmen gingen an gute Organisationen – Kinderhospize und Krankenhaus-Clowns. Und obwohl ich selbst nicht darin zu lesen bin, gibt es eine kleine Kurzgeschichte von einer Autorenkollegin, die ihre Protagonistin nach mir benannt hat


Die nächste Veröffentlichung – hierbei eine, wo ich auch wirklich was geschrieben habe – kam 2014 raus. Das ist jetzt auch schon wieder so lange her. In dem “Lesebuch der fantastischen Mädchen” habe ich neben einigen anderen jungen Autorinnen eine fantasiereiche Kurzgeschichte veröffentlicht. Diese handelt von Meerjungfrauen und einer Liebesgeschichte, die auf den Seiten erst ihren Anfang fand.


sno 1Die letzte Veröffentlichung meinerseits kommt aus 2015 – Snø Iskrem erzählt nicht die Geschichte eines Eiscreme Mannes, sondern eines Prinzen aus Niflheim. Diese Kurzgeschichte (!!!) habe ich nach meinem Buch “Barn av aske” geschrieben, weil ich mich zu der Zeit so sehr in der Welt heimisch gefühlt habe. Wie gesagt – hierbei handelt es sich um eine Kurzgeschichte und wenn ich könnte, würde ich die Veröffentlichung genauso ungeschehen machen. Hier hat sich gezeigt – Preise bei Geschichten werden halt sehr kritisch gesehen. Ich wollte Iskrem eigentlich erst zu einer kleinen Reihe machen, einmal im Monat einen Teil der Geschichte veröffentlichen. Allerdings habe ich schon zu Beginn so traurige Anerkennung dafür erfahren. Nicht, dass sich niemand dafür interessiert hat, aber mit seinen 99 ct. war es für viele einfach zu teuer für den Rahmen, den er beinhaltete. Und mittlerweile verstehe ich das auch total – es gibt 500 Seiten Romane mit viel besserer Geschichte, die für diesen minimalen Preis veröffentlicht wurden. Also – falls ihr Geld für diese kleine Geschichte da lassen wollt, könnt ihr das gerne machen – oder ihr holt euch lieber ein dickeres Buch, von dem ihr länger etwas habt und trotzdem nur den gleichen Preis bezahlt.


Und hiermit sind wir in 2017. Noch ist ja nichts veröffentlicht – das kommt noch. Im Oktober wird dann endlich “Götterwahn” veröffentlicht, wo ich Herausgeberin und Autorin bin! Ich bin sehr gespannt und freu mich, wenn ihr das endlich zu lesen bekommt! Aber bis dahin könnt ihr euch ja an meinen anderen Geschichten auslassen oder durch meinen Blog stöbern!

Wir sehen uns nächste Woche wieder, meine Lieben!
Eure Paulina! 😉

Autorenkram, Gedankenkotze, SchreibWissen

Wie toll ist das #Autorenleben eigentlich?

Wer ein bisschen in der Social Media Welt der Autoren herum fischt, ist wahrscheinlich schon einmal auf diesen Hashtag getroffen. Dort, wo Schreiberlinge jeden Genres posten, wie ihr Buch vorangeht und wie toll eigentlich alles ist. Ja, sehr oft sieht man Tweets und Bilder von tollen Schreibkulissen und perfekt gewordenen Szenerien. Autoren, die sich freuen, dass ihre Werke gerade so toll klappen und Wordcounts, die andere Schreiber ab und an etwas deprimieren. Das ominöse Autorenleben ist der perfekte Platz, um die schönen Seiten des Schreibprozesses mit der Welt zu teilen! Aber dann sind da ja noch die ganzen Dinge, die einen hinter den Kulissen runter ziehen und beschäftigen, die man aber kaum mit der Welt und dem Internet teilt. Diesem Gedankengang haben sich des Letzteren erst Jennifer Jäger aka. Liza Grimm und Tina Köpke gewidmet. Sie warfen die Frage auf, ob das #Autorenleben wirklich so rosig ist, wie es den Anschein hat!
Mich persönlich hat das zum Grübeln gebracht – denn nein, mein Dasein als Autorin ist nicht nur durch perfekte Schreibsessions und wunderbare Romanauszüge geprägt. Das lasse ich nur nicht all zu oft an die Menschen ran, denn wer will schon die Schwächen seines Berufes/Hobbies mit der Öffentlichkeit teilen? So wie auch Jennifer Jäger möchte ich in diesem Post darüber nachdenken, was das #Autorenleben für mich eigentlich auch ist, neben den guten Momenten (die es aber immer noch gibt und die es genauso zu wertschätzen gilt).
Mein #Autorenleben ist Unsichtbarkeit in der Masse von Leuten, die genau das Gleiche machen, wie ich und doch erfolgreicher sind. Ich bin seit ca. 2012 mit am Start, wenn es um das Schreiben von Romane gibt und führe Blogs und Facebook-Seite ungefähr seit 2014. Seither versuche ich, auf mich aufmerksam zu machen – so gut es geht. Das dann neben Schule, AGs und erdrückenden Hausaufgabenbergen. Um mich herum seh ich in der gleichen Zeitspanne Autoren aufsteigen, die zu Beginn meiner Zeit noch gar nicht so groß waren. Als ich zum Beispiel mit meinem ersten Blog begonnen hatte, war Jennifer Jäger/Liza Grimm noch keine so große Autoren, wie ich sie heute sehe. Ich habe damals ein Interview mit ihr auf meinem Blog geführt und mittlerweile fühlt es sich an, als wäre so viel in ihrem Leben geschehen. Genau das Gleiche mit Marie Graßhoff, die nicht nur ihren dritten Roman heraus bringt, sondern auch an einer eigenen Fernsehserie arbeitet und aktuell durch Asien reist. Als ich anfing, ihr zu folgen (und auch als ich sie zum Geburtstag von Kernstaub interviewt habe), war sie noch beängstigt, dass Niemand ihre Bücher mögen könnte, weil sie einfach nicht auf den Markt passten. Das ist jetzt schon einige Jahre her und die Autoren, mit denen ich sozusagen groß geworden bin, wachsen und werden berühmter.
Und ich? Ich habe es zwar geschafft, eine knappe Followeranzahl von 200 zu behalten und ab und an »regelmäßig« zu bloggen, und Posts auf meinem ach so verhassten Facebook zu machen, und ja – ich habe auch in einigen Anthologien veröffentlicht – aber irgendwie stehe ich noch immer am Fuß des Berges, den andere schon längst erklommen haben.
Das mag aber vielleicht auch daran liegen, dass ich noch jung bin und, während andere Autoren Studium und Arbeit hinter sich brachten und Erfahrungen sammelten, mit denen sie auch ein größeres Publikum erwerben konnten, ich noch in der Schule saß und manchmal keine Zeit fand, manchmal keine Motivation und sehr oft noch nicht die richtigen Worte, um mich auszudrücken.
Das ist wahrscheinlich etwas, dass mich im wahren #Autorenleben ziemlich bewegt. Ich bemühe mich sehr, aber sehe mich oft zwischen den Massen verschollen. Genauso befürchte ich, dass »Götterwahn«, bei welchem ich Herausgeberin und Autorin bin, nicht gut ankommt und sich kaum verkauft – was nicht nur für mich und meine Kollegen in diesem Buch traurig wäre. Was, wenn ich als kleiner Guppy zu unbedeutend bin in diesem großen Meer, als dass sich Leute für meine Veröffentlichung kümmern? Was, wenn ich da stehe und mit Werbung und Aktionen nur so um mich wedle, und am Ende doch da stehe, übersehen und überdeckt von den Großen? (Hierbei will ich nur eben anmerken, dass ich mich dennoch für die größeren Autoren in meiner Community freue, die mir auch alle ans Herz gewachsen sind und hart für ihre Erfolge gekämpft haben!!)
Zugleich heißt #Autorenleben für mich stille Verzweiflung, denn seit einem gefühlten Jahr stecke ich in der wahrscheinlich schlimmsten Schreibflaute der Menschheit. Keine Idee spricht mich richtig an, manche tun es und wenn ich dann mit dem Schreiben beginnen will, verlieren sie ihren Glanz. Die gesamten 5 Monate, die ich während meiner Abiferien frei hatte, habe ich kaum zum Schreiben verwendet und überhaupt befürchte ich, dass Schreiben könnte mir aus der Hand geraten. Als hätte ich meine Chance mit Barn av aske und Death Scythe vertan und könnte jetzt, egal wie sehr ich es auch versuche, nicht mehr an dieses Maß herankommen. Dabei liebe ich es immer noch, das Gefühl, wenn in meinem Kopf eine Idee entsteht oder ich ab und an doch mal einen 5k Tag voll bracht, habe. Oder diese Tage, wenn ich mit meinen Schreibmaschinen über Charaktere und Plots grübele, oder einfach nur Hüte für den Protagonisten ausprobiere. Ich bin noch der festen Überzeugung, das Schreiben zu lieben … aber dennoch nagt es an mir, dass ich seit Death Scythe nichts mehr wirklich beendet habe, dieses alt bekannte Gefühl eines fertigen Romans nicht mehr empfinden konnte. Darüber schreibe ich nicht viel in den Netzwerken, denn warum auch? Oft sieht man dann irgendwelche Tipps, wie man Schreibblockaden überwinden könnte, die ich aber schon versucht habe.
Das Autorenleben, wie wir es euch oft präsentieren, ist nicht immer so süß, wie es zuerst aussieht. Es kommt vor, dass ich in Schreibnächten unmotiviert vorm Computer sitze und überhaupt keine Lust habe, lieber auf Twitter als Motivator fungiere, als mich selbst an Projekte zu setzen. Es gibt Momente, da hasse ich jeden Charakter in meinem Buch und die Wege, wie die Story geht, als wäre sie mir völlig aus den Händen gegangen. Es kommt vor, dass ich alles auf der Welt lieber machen möchte, als zu schreiben. Und ja, es gibt auch die Momente, in denen ich mich vor einen Abgrund stelle, wissend, dass ich sehr schlecht andere Dinge finden werde, die ich als Beruf ausführen möchte, neben dem Schreiben, weil ich denke, ich könnte nichts anderes. Und wenn es dann nicht mit dem Schreiben klappt? Was, wenn ich dann eigentlich gar nichts mehr gut kann und vor verschlossenen Türen stehe?

Dennoch – ich denke, es ist nicht schlecht, das gute Licht im #Autorenleben zu erhalten. Es zaubert mir oft ein Lächeln auf die Lippen, wenn ich sehe, wie es anderen Schreiberlingen so ergeht und ich freue mich, wenn da über einen neuen Tausender im Werk gejubelt wird oder eine weitere mehr oder wenige erfolgreiche Veröffentlichung. Vielleicht sollten wir als Autoren-Gemeinschaft einfach einen Extra-Hashtag schaffen, in dem wir herum jammern können und dann, wenn wir das getan haben, alles in die Hand nehmen, um dem Gejammer aus dem Weg zu gehen. Denn so wie bei Allem, ist nie alles perfekt und ich glaube, dass das auch kaum einer denkt. Es gibt viele Sachen, die einem das Autorendasein schon gut und gerne vermiesen und die von mir genannten Punkte sind wirklich nur ein Beispiel. Das sieht bei Jedem anders aus. Gerade bei denen, die in die Selbstständigkeit gehen oder wirklich veröffentlicht haben, ohne dann etwas zu verkaufen. Aber es gibt halt immer diese dunklen Seiten, das ist normal. Und manchmal ist es auch gut, mehr darüber sagen zu dürfen und sich auszutauschen! 🙂

Ich glaube, einen so drastischen Rausch von Gedanken hat es schon lange nicht mehr auf meinen Blogs gegeben. Es war einfach ein Mindblow-Thema für mich, dass mich echt beschäftigt hat, weil ich es auch recht gut nachvollziehen konnte, wenn ich auch zuvor nicht darüber nachgedacht habe. Kennt ihr das eigentlich auch? Diese Momente, in denen nicht alles so perfekt ist und ihr an euch, euren Ideen und überhaupt allem zweifelt? Lasst mir mal Momente in den Kommentaren da, in denen das #Autorenleben bei euch überhaupt nicht so wollte, wie es sollte!
Und bis zum nächsten Post, ich hoffe, dieser hier hat euch sehr gefallen!

Wie toll ist das