Autorenkram, Pauli Kocht, Schreibnacht

Millenial Snacks & Chara-Geknabber

27399857_329010467612613_373524440_n.jpgAuf meinem alten Blog habe ich früher kleine Rezepte mit euch geteilt, die mir zu der Zeit geschmeckt haben und sich als praktisch für Autoren erweisen würden. Wenn ich mich recht erinnere, gab es schon seit sehr langer Zeit keine ordentlichen Rezepte für Leckereien von mir, obwohl ich immer noch Spaß am Kochen, Backen und Braten habe!
Heute möchte ich euch also einige meiner aktuellen Favoriten vorstellen! Zum einen das Mahl der Millenials und dann noch etwas Warmes für den Magen, wenn die Schreibnächte lang und der Magen leer ist! Viel Spaß.


Pizzadillas aus der Pfanne!

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Von Außen wirkt es noch etwas bedenklich, aber von Innen heraus erwartet einen eine Explosion aus Käse, Zwiebeln, Paprika oder womit auch immer ihr es füllen wollt!
Diese Pizzadillas sind perfekt für lange Schreibnächte, denn wirklich lange benötigen sie nicht und können locker in einer Schreibpause zubereitet werden.

Was ihr braucht!:

  • Tortillas oder Tapas, die in eure Pfanne passen
  • Tomatenmark
  • Streukäse
  • Paprika
  • Zwiebeln
  • Oregano
  • Alles, was dein Herz sonst noch so als Füllung begehrt!

Und so wird´s gemacht!: 

  • Lege eine der Tortillas in deiner Pfanne (ohne Fett) aus und bestreiche diesen gründlich mit Tomatenmark. Streu dazu noch etwas Oregano drauf (Mutter meint nämlich, dass es dadurch mehr Geschmack gibt!)
  • Paprika und Zwiebeln werden gewürfelt und in einer Schale mit dem Käse vermischt. Dann ist es gleichmäßiger, wenn es in die Pfanne kommt.
  • Die Hälfte der Tortilla wird dann mit deinen Zutaten belegt. Die andere Hälfte bleibt leer und wird über den Rest geklappt.
  • Tortilla etwas anbraten und nach 2 oder 4 Minuten wenden, den gleichen Prozess bei der anderen Hälfte durchstehen.
  • Ist der Käse geschmolzen und die Tortilla schön knusprig kann das Gericht ab in deinen Magen

Bei mir hat es eine Weile gedauert, bis die Tortilla und der Käse sich der Wärme hingegeben hatten, aber wendet die Tortilla trotzdem ein paar Mal, bevor ihr euch die schwarze Krebs-Kruste einfängt, vor denen die Muttis immer warten.

Mehr als fünf bis zehn Minuten brauchen die Pizzadillas nicht und sie schmecken furchtbar lecker! Wer mir auf meinem Instragram-Account folgt, wird dieses Gericht wahrscheinlich schon in meiner Story gesehen haben. Ich war wirklich begeistert!


Guacamole für die Millenials

Mittlerweile ist es ja fast schon klischeehaft, Avocados in irgendeiner Form zu essen. Aber nichtsdestotrotz habe ich mich in 2017 in dieses Gericht verliebt. Dabei war es erst nur eine aufwendige Aufgabe für den Spanisch-Unterricht.
Ich warne schon mal vor – mein Rezept ist eine pure Stinkbombe und auch recht scharf. Falls ihr also ein Date bevorstehen habt oder einfach noch schmecken wollt, nachdem die Guacamole weg ist – schaut, dass ihr eure Zutaten nach eigenem Belieben wählt.

Was du brauchst!:

  • 2-3 Tomaten
  • 1-2 Zwiebeln
  • 2 Avocados
  • Chillis (deine Wahl, bin kein Chilli-tologe)
  •  Knoblauchzehen ganz nach Gefühl
  • Salz & Pfeffer
  • 1 Limette

Und so wird´s gemacht!: 

  • Zwei Avocalos aushölen und Inhalt in eine große Schale geben
  • Die Limette ausquetschen und den Saft über den Avocados ergießen. Wenn es zu viel ist, kannst du auch etwas übrig lassen. Mir persönlich schmeckt der starke Limettengeschmack nicht unbedingt, obwohl der mit der Zeit auch untergeht.
  • Avocados zerstampfen, bis sie Mouse-Konsistenz haben.
  • Salz und Pfeffer nicht vergessen!
  • Tomaten klein und mundgerecht schneiden und hinzufügen sowie auch unterrühren.
  • Je nach Belieben Zwiebeln und Knoblauch klein hacken und dazu geben.
  • Zuletzt Chillis hinzufügen. Nicht zu viele und nicht zu Scharfe, sonst brennt dir der Mund bei jedem Bissen weg!
  • Alles gut verrühren und für eine Weile in den Kühlschrank stellen!

Wie du die Guacamole jetzt isst, ist ganz deine Sache. Ich persönlich liebe es als Toast-Aufstrich. Meine Mutter toastet sich Graubrot und schneidet es in Stücke, um sich die Guacamole in den Mund zu schaufeln. Oder du holst dir ein paar Doritos und löffelst dir das leckere Gericht aus der Schale.


Paulinas ultimatives Kakao-Rezept27485100_329011230945870_368872830_o

In Ordnung, ich weiß – einen Kakao zuzubereiten ist nicht gerade schwer und wir sind schon wieder in Richtung Sommermonate, aber – ich persönlich bin der Meinung, dass kaum Jemand so gute Kakaos zubereitet, wie ich! Ich wollte schon länger mit euch meine Rezepte teilen, bin aber einfach nicht dazu gekommen (unter Anderem, weil mein Blog im Dezember noch auf Pause war).
Darum gibt es heute ein noch recht simples aber unglaublich leckeres Kakao-Rezept.
Als kleiner Starter, versteht sich!

Was du brauchst!: 

  • Milch + Kakaopulver / Kakaomilch
  • Schlagsahne
  • Karamellsauce
  • Zimt
  • eine dieser essbaren, zimtigen Knusperstangen (you know which one I mean)

Und so wird´s gemacht!: 

  • Milch mit Kakaopulver vermischen oder Schokomilch in einen Topf geben und erhitzen. (Ich weiß, sehr kompliziert)
  • Karamellsauce auf den Boden der Tasse aufteilen. Nicht zu viel, Nicht zu wenig.
  • Wenn der Kakao fertig ist, in die Tasse gießen. Es ist so schwierig, wirklich.
  • Schlagsahne ganz nach Befinden über dem Kakao aufbauen.
  • Zimt ganz leicht über der Sahne verstreuen und zum Finish eine dieser Zimt-Knusperstangen dazu geben. Ich weiß deren Namen leider nicht, aber sie schmecken – also benutze sie.

Ja, In Ordnung. Das war kein schweres Rezept, aber für Kakao-Liebe ist immer Zeit. Ganz nach Bedarf kannst du dann Nuss-Sirup (ja, das gibts), Raffaellos, weiße Schokolade und vieles, vieles mehr hinzufügen und deine heiße Schokolade stärker pimpen, als dass es Starbucks es jemals könnte.

 

Ich hoffe, meine Rezepte waren euch eine Hilfe. Wenn ihr sie ausprobiert, verlinkt mich doch unbedingt mal auf den Fotos! Ich bin sehr gespannt, ob euch diese kleinen Leckerbissen schmecken und vielleicht auch durch die eine oder andere Schreibnacht begleiten!
Und ich? Ich beiße jetzt erstmal in mein Guacamole-Toast und wünsche euch einen schönen Montag, meine Lieben!

Viel Spaß und guten Hunger,
eure Paulina!

 

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Live Gebloggt, Schreibnacht

Live Gebloggt – 45. Schreibnacht

Die 43. Schreibnacht Schreiben, speisen, trinken und mit den eigenen Charakteren streiten. (1)Es ist wieder Zeit, für diese ganz spezielle Nacht im Monat. Tintenfüller und Tastaturen werden gezückt, Mordpläne werden vorbereitet und Süßigkeiten werden vorbereitet. Und zwischen den Papierbergen und Plot Bunnies findet sie also statt – die 45. Schreibnacht. Ab 19 Uhr bekommt ihr einen stündlichen Bericht, wie meine Schreibnacht so verläuft, was ich sehe, was ich schreibe und was die anderen Schreibnächtler so für Irrsinn treiben. Und falls es euch bis heute Abend noch zu lange hin ist, schaut doch mal mein Live Gebloggt der letzten Schreibnacht an!


Etappe 1 – So viel Aufregung!

Ach Leute, irgendwie kann ich gerade keinen geraden Gedanken halten. Da ist so viel in meinem Kopf, das gerade heraus will und ich möchte eigentlich nur herum tanzen und kichern – immerhin kommt Götterwahn nächste Woche in eure Bücherregale! Ich kann es noch nicht fassen, die Realisation hat auch erst gerade eingeschlagen. Es hat doch die ganze Zeit so weit weg gewirkt …
Geschrieben habe ich dennoch. 885 Wörter sind in meiner persönlichen ersten Etappe zusammen gekommen. Dabei starte ich die sonst immer mit einem ordentlichen Tausender … hm, naja.
Auf Twitter ist auch schon wieder viel los. Überall Bilder von leckerem Essen und klappernden Tastaturen. Ich sitz hier und hab meine Pizza schon lange weg. Neben mir legen Käsebällchen, die so eklig pappig schmecken – aber etwas besseres haben wir heute leider nicht im Haus. Schade!
Die erste Aufgabe für heute steht auch schon bereit, die beantworte ich heute einfach mal hier!
Warum schreibst du?

Bin ich die Einzige, die diese Frage schwer zu beantworten findet? Ich könnte jetzt den Spruch raushauen, wie Schreiben mich in eine andere Welt mit nimmt und all das – aber das ist für mich selbstverständlich. Ich schreibe, weil Schreiben Spaß macht und all die Gründe, die ich jetzt aufzählen könnte, warum, fassen diesen einen Punkt zusammen. Ich hab mir irgendwann gedacht – hey, Schreiben ist ja echt toll und darum schreibe ich. Das harmoniert auch gut und gerne mit dem Grund, warum ich editieren und plotten dann wiederrum nicht so mag.


Etappe 2 – Wie man sich gut ablenkt …

Während einer Schreibnacht werden hauptsächlich zwei Dinge gemacht – Geschrieben und Prokrastiniert. Letzteres führe ich gerade mit Bravur aus. Ich kann mich heute einfach nicht konzentrieren, aber das soll ja noch nicht die Schreibnacht beenden!
Hier also: 10 Arten, wie man sich gut ablenken kann, wenn Schreibnacht ist.

  1. Twitter
  2. hmm, mal sehen – welche Schriftart nehme ich denn jetzt für meine Geschichte?
  3. Essen – Pizza geht vor!
  4. Auf Pinterest ein Bild sehen, dass dich an deinen Protagonisten erinnert
  5. Musik hören, die zu toll ist, als dass du dich aufs schreiben konzentrieren kannst. Lieber laut mitsingen!
  6. Twitter – irgendwie kommst du nicht davon weg!
  7. Die Antworten des Special Guests nachlesen
  8. Deine Charaktere kritzeln, anstatt sie zu schreiben
  9. “Recherche”
  10. Twitter. Twitter. Twitter. Twitter – verdammt noch mal.

Mal sehen, ob ich in der nächsten Etappe auch noch dabei bin …

Live Gebloggt, Schreibnacht

Live Gebloggt – 44. Schreibnacht

[Reupload vom 25.8.2017]
Es ist wieder soweit! Eine neue Schreibnacht steht bevor und diesmal wird Live Gebloggt! Das heißt, ich begleite euch durch meinen Abend, erzähle, wie das Schreiben voran geht und was meine Essentials bei einer Schreibnacht sind. Mindestens stündlich (von 19:50 an), wird dieser Post aktualisiert. Auf Twitter, Facebook und Instagram findet ihr ebenfalls Updates! Mal sehen, wie es klappen wird! 

Etappe 0.5 – Vorbereitungen treffen

Mindestens eine Stunde vor offiziellem Schreibnacht Start geht es mit den Vorbereitungen los. Das bedeutet, ich geh schon mal die ersten Tweets durch (die heute auch sehr viel versprechend sind Abb.3), schütte mir etwas “Inspiration” in meine Rick und Morty Tasse und sammle all meine Speisen um mich herum. Heute? Heute gibt es 43er mit Cola, Cashew Nüsse und Gummibärchen. Regel Nr. I besagt nämlich: Ohne Snacks, keine Schreibnacht!
Auch meine Musik steht bereit. Das bedeutet, viele Musicals, Fall Out Boy und Soundtracks von Filmen. Aber jetzt geht gleich die Fragestunde los, also husche ich schnell wieder ins Forum – und in mein Dokument!

Etappe 1 – Get Schwifty

Und schon ist die erste Stunde um. Viel ist nicht passiert. Ich habe ein wenig über eine sehr kluge Erdnuss geschrieben und sonst nur im Forum und auf Twitter gehangen. Ich würde euch ja nur zu gerne von der Kleinigkeit erzählen, die jetzt gerade auch bei Götterwahn abgeht, aber ich muss noch leise sein.  Für die nächste Etappe will ich ein paar Blog Posts vorschreiben, damit hier nicht immer wieder eine neue Staubschicht anlagert. Vielleicht auch als Puffer, für meine bald beginnende Uni-Zeit!
Mein Essen ist auch schon fast wieder weg und tief in mir ruht so ein großer Drang, lieber auf Netflix zu wechseln. Das geht aber überhaupt nicht, deshalb wird weiter geschrieben. Wenn auch nur auf Twitter.

Etappe 2  – Taylor Swift?!

Ich gebe zu – viel hab ich in der letzten Etappe nicht geschafft. Und ich gebe Taylor Swift einfach mal die Schuld, die hat nämlich heute ihre neue Single raus gehauen und … ich finds ja schon irgendwie klasse. Ich hör das jetzt einfach so oft, bis es mir aus den Ohren raus hängt. Für mich wird bald auch wieder Schluss gemacht, da ich morgen mehr oder weniger früh aus den Federn muss. Aber vorher möchte ich noch ein paar kleine Überraschungen in der Schreibnacht mit bekommen, immerhin hat die Schreibnacht ja Geburtstag! Da muss ich auch die Spezialitäten des Abends mit bekommen.
Was das ist? Hm, lasst mich mal eben das Forum aktualisieren.
Oh, es findet gerade ein Mini-Abenteuer statt. Team Stockbrot oder Team Marshmallov? Natürlich Stockbrot, auch wenn ich das lange nicht mehr gegessen habe. Na dann, ich hau mal etwas in die Tasten. Will das Abenteuer nicht verpassen. Wir sehen uns bei der nächsten Etappe wieder!

Etappe 3 – Marshmallow oder Stockbrot?

Ich liebe die Schreibnachtmitglieder! Hab ich das schon mal erwähnt? Wir haben gerade ein kleines Mini-Abenteuer gemacht, und das war einzigartig klasse! Im Stil von Dungeons und Dragons haben wir das durchgezogen, Feuer gesucht und natürlich hab ich von der Schriftsteller-Obermacht erstmal nen ordentlichen blauen Fleck bekommen – rein imaginär natürlich! Aber es hat wirklich Spaß gemacht. Ich habe mehrmals laut aufgelacht und mann, ich freue mich gerade so sehr, Teil dieser Community zu sein! So was müsste es echt öfter geben! 🙂

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Ende – Gute Nacht!

So – für mich ist jetzt Schluss. Ich habe zwar nicht viel geschrieben, aber dieser Abend hat dennoch ganz doll Spaß gemacht. Das Abenteuer, die Twitterei und mehr haben mal wieder unglaublich Freude geweckt und es war auf jeden eine tolle “Geburtstagsfeier” für eines der besten Foren! Jetzt gönn ich mir einen schönen Abend, mit der “Muppets” Serie und noch ein bisschen Cola!
Mal sehen, ob ich bei der nächsten Schreibnacht auch wieder live blogge. Ich bin ja neugierig, hat das euch gefallen? War das ein schöner Einblick in meine persönliche Schreibnacht? 🙂 Mir hat es auf jeden Fall Spaß gemacht.
Gedankenkotze, Schreibnacht

Ein Schatz guter Erinnerungen

[Reupload vom 23.8.2o17]
Könnte man alles, was die Schreibnacht ausmacht, in eine kleine Schatulle stecken, dann würde sie wahrscheinlich überquellen. Sie würde nach frisch gebrühtem Tee und Süßigkeiten aller Art duften und wahrscheinlich sogar einige kleine Vorräte für die nächste Schreibnacht in sich halten. Sie würde Papier und Stift mit sich tragen und ganz viel Liebe von kreativen Menschen, die einen jedes Mal voller Elan unterstützen. Bei Lichterketten und blauen Federn finden sich dann noch viele, schöne Erinnerungen an vergangene Nächte. Und zurück geht es sogar bis Anfang 2014  – wo ich meine ersten Schreibnächte dokumentiert habe.

Eine meiner vielen Erinnerungen an die Schreibnacht scheint jetzt schon so unglaublich lang her zu sein. Es war im Mai 2015, als ich im Chat der Schreibnacht eine meiner liebsten Autoren kennen gelernt habe. Damals stand ich auch noch ganz am Anfang von meinem Buch Kegaz und die Schreibnacht? Na, die hatte grad mal ihre 21. Runde hinter sich. Hier habe ich damals mein Fazit über diese einzigartige Schreibnacht niedergeschrieben!
Von da an hatte sich die Schreibnacht in mein Herz gefressen. So sehr, dass ich erstmal meine kleinen Tipps und Tricks verraten musste. Denn Schreibnacht bedeutet auch heute noch, eine große Ladung Süßigkeiten und Knabbereien bei sich zu haben und sich den ganzen Tag auf den Startschuss um 20 Uhr zu freuen. Und wenn es dann endlich da ist, sprudelt es nur so aus einem heraus. All die Ideen, die man sich für den Abend aufgespart hat, all die Freude und das gemeinsame Twittern, bis #Schreibnacht in den Charts ist.

Eine Zeit lang bedeutete Schreibnacht auch, sich mit einigen Freunden aus der Schreibnacht-Whatsapp Gruppe zusammen zu setzen und zu skypen. “Motivations-Skypen” haben wir es damals genannt und – überraschenderweise hat es oft sogar funktioniert. Zwischen lustigen Grimassen und Kommentaren, warum der Server plötzlich down war (hey – immerhin war Cornelia Funke damals Gast) wurden sogar viele Worte geschrieben. Das war die 25. Schreibnacht  und wenn man sich überlegt, dass bald das Doppelte drauf ist … Die Schreibnacht ist nächtliches Geschnatter zwischen den geschriebenen Worten. Ablenkungen und Plotbunnies durch Freunde, die man erst in dieser Community gemacht hat. Und hey – ich wüsste wirklich nicht, wie ich manche Leute sonst kennen gelernt hätte, wenn nicht durch dieses fantastische Forum!

Die Schreibnacht ist ein kleiner Gruppenkampf. Immerhin sind und blieben die Schreibmaschinen über den WriYoBo hinaus einfach die Besten und werden Weltenweber, Wortkrieger und Bücherhelden immer schlagen! 2016 hat dieses Abenteuer im Forum nämlich auch begonnen und jetzt, ein einhalb Jahre später, kann ich immer nur noch von meinen Schreibmaschinen schwärmen. Das sind wirklich die wärmsten Seelen der Welt und für einen kleinen Hut-Plausch oder ein 10k-Einstiegswochenende ins Jahr sind sie alle immer zu haben! Schreibnacht ist Leute finden, die genauso verrückt wie du sind und auch mal solche kennen zu lernen, die im Jahr fast 1 Millionen Wörter schaffen! (Ja, die gibts wirklich … ) Und manchmal haben wir Schreibmaschinen unsere Up´s und unsere Down´s – aber ich glaube, wir haben uns zu offiziellen Winter-Schreibern entpuppt.

Und so schnell, wie sich alles nach vorne bewegt und so, wie die Zeit immer weiter geschoben wird, steht auch schon das Jubel-Jubiläum an. Die 40. Schreibnacht (ein großer Sprung, wenn man mal so überlegt), für die ich mir mit einer Kollegin etwas für die Schreibnacht ausgedacht habe. Gemeinsam haben wir den Schreibnacht-Tag ins Leben gerufen, um noch mal all den vergangenen Schreibnächten auf den Grund zu gehen.

Und jetzt sind wir hier. Kurz vor der Geburtstags-Schreibnacht und in meinem Kopf bündeln sich all die vielen Erinnerungen, die sich anhäufen. An Nächte, in denen mehr getwittert, als geschrieben wurde und an Romane, die mit Hilfe des Forums beendet wurden. Immerhin – seit ich Teil der Schreibnacht bin, habe ich schon ganze 3 Romane fertig gestellt und stehe kurz vor meiner nächsten Veröffentlichung! Und die wäre ohne die Hilfe einiger Schreibnächtler auch nicht so weit gekommen. Dank der Schreibnacht habe ich so unglaublich viele freundliche Menschen kennen gelernt und habe mich bei diesen wahrscheinlich als das kleine, nervige Loki-Mädchen eingeprägt. Es ist fast schon seltsam, dass die Jahre so an mir vorbei gerast sind und ich wirklich schon in meinem Vierten Jahr im Forum bin. Deshalb wollte ich diesen Post einfach mal mit einem herzlichen Danke beenden. Ich wäre ohne euch nie so weit gekommen und ich hoffe, ihr stecht noch ein paar Jahre mit meinem fanatischen Loki-Gequatsche durch, ohne mir einen ewigen Bann vom Forum zu erteilen.
Und wenn du, lieber Leser, die Schreibnacht noch gar nicht kennst, solltest du hier unbedingt mal vorbei schauen! Immerhin geht diese Woche ordentlich was ab. Setzt der Schreibnacht ihren Party Hut auf und reicht ihr einen Cocktail – herzlichen Glückwunsch und danke, an alle, die Teil von ihr sind.

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Schreibnacht

Jubel-Jubiläum | Der Schreibnacht-Tag

[Reupload vom 23.2.2017]
Es ist die Jubiläumswoche für die Schreibnacht, denn mit Gedonner und Getöse können wir verkünden – die Schreibnacht ist jetzt schon 40. Mal geschehen. 40 Nächte in denen viele Schreiberlinge geackert und geschrieben haben. Wir feiern im Forum, auf Social Network Seiten und natürlich auch im Privaten. Zusammen mit der lieben Elise C. Cartrose habe ich mir ein paar Fragen ausgedacht, denen sich jeder Schreibnächtler annehmen kann. Ihr könnt sie auf eurem eigenen Blog beantworten, auf Facebook, Instagram – wo ihr wollt! Tagged andere Schreibnächtler und verlinkt mir unbedingt eure Posts in den Kommentaren, damit ich mir ansehen kann, was ihr so zu sagen habt. Ach ja, hier ist noch Madame Cartroses Post! Schaut auch da unbedingt vorbei. Und jetzt? Beantworte ich erst mal die Fragen, in Ordnung?

1. Kannst du dich an deine erste Schreibnacht erinnern und wenn ja – wann war die? 
Trauriger Weise kann ich mich nicht mehr an meine erste Schreibnacht erinnern. Sowas geht in meinem Gewissen so ziemlich schnell unter. Ich weiß nur, dass ich so gegen 2014 auf die Schreibnacht getroffen bin und erstmal etwas scheu war. Wirklich lange durchgehalten habe ich nicht und gekannt habe ich auch noch keinen.

2. Was sind deine ultimativen Schreibnacht-Essentials? 
Zu meinen Must-Have Dingen für die Schreibnacht gehört unter anderem mein Laptop und eines der Notizbücher, in denen sich mein grober Plot befindet. Natürlich auch noch Musik. Und wenn es dann los geht brauche ich eine Sache unbedingt. Essen. Ganz viel und im Bestfall süß und salzig in einer angenehmen Mischung, während ich meine Cola Flaschen nur so im Marathon weg trinke!

3. Was war dein liebster Schreibnacht-Moment? 
Darüber hatte ich schon in einem meiner letzten Schreibnacht Posts geredet. Unter anderem gab es da die berühmt berüchtigten Motivations-Skype Calls mit einigen meiner Mitschreiber, in denen man mit einem breiten Lächeln kommentieren konnte, wie toll diese Nacht doch verlief, oder wie blöd es war, dass das Forum wortwörtlich explodierte, als Cornelia Funke da war.
Aber mein wohl liebster Moment war, als ich im Schreibnacht Chat auf die Autorin gestoßen bin, die ein Super Buch über die nordische Mythologie (und Loki) geschrieben hat, dass ich kurz zuvor gelesen hatte. Da bin ich richtig rot vor Freude geworden!

4. Hast du schon einmal ein Buch durch die Schreibnächte fertig gestellt? Wenn ja, stell es uns doch vor! 
Dank der Schreibnächte habe ich sogar mehr als nur ein Buch fertig gestellt (aber immer noch nicht veröffentlicht …). Ich habe sogar das Gefühl, seitdem ich die Schreibnacht kenne, ist die Bilanz fertiggestellter Bücher sogar noch gestiegen. Durch die Schreibnächte habe ich nämlich Kegaz, Valkyria und Death Scythe beendet. Und vielleicht passiert dass dann mit dem Death Scythe Origin Cast ja auch?

5. Gibt es für dich gute Schreibnacht-Mucke? Was hörst du gerne in diesen langen Nächten? 
Klar gibt es in meinen Schreibnächten auch Musik. Meine Playlist findet ihr unter Spotify. Also hier! Genau. Ich stehe nicht so auf ruhig und konzentrierend. Meine Musik ist schrill, quirky und meistens auch recht laut – dennoch kann ich mich dabei am Besten in mein Schreiben versenken!

6. Bist du ein Früh-Aufhörer oder überlebst du auch mal die Geisterstunde (Hast du schon einmal bis 3 Uhr geschrieben)? 
Ich bin nicht Jemand, der wirklich lange am Ball bleibt, wenn es um Schreibnächte geht. Ich hab vielleicht zwei Mal bis 3 Uhr nachts durchgehalten. Sonst verlasse ich die Party schon um 22 Uhr, und ich hab echt keine Ahnung warum. Ich will länger bleiben, aber irgendwann ist ich nur noch da und starre auf den Hintergrund meines Laptops.

7.  Wie weit bist du gerade mit deinen Projekten? Wirst du Schreiben, Plotten oder Korrigieren? 
Aktuell bin ich im Schreibprozess, aber auch im Plotten. Allerdings kann das Plotten noch eine Weile dauern, denn ich will diesmal etwas ordentliches vorliegen haben, weil ich mal eine Verlagsveröffentlichung ausprobieren möchte. Also kann ich euch dazu noch nicht viel verraten!

8. Wenn du Jemanden einladen könntest, der noch nicht Teil der Schreibnacht ist, wen würdest du da auswählen (tag!) 
Traurigerweise muss ich gestehen, dass ich so viele gar nicht kenne, die Schreiben und nicht bei der Schreibnacht dabei sind. Aber falls ihr welche kennt, haut mal raus. Dann kommt die Schreibnacht von 2k auf 3 oder 4k! Wuup!

9. Welchen special Guest fandest du besonders klasse? 
Für mich ist Cornelia Funke ganz klar in Erinnerung geblieben. Wenn ich mich recht erinnere, war das auch eine Jubiläumsschreibnacht und das ganze Forum ist aufgeflippt. Plötzlich waren die Server down und viele Schreiberlinge standen ohne Schreibnacht da. Und auch wenn das per se doof war, war das auch eine der besten Schreibnächte.

10. Zeig uns ein Bild, dass du während der Schreibnacht aufgenommen hast und teile mit uns diesen ganz speziellen Schreibnacht-Flair! 
Scroll etwas weiter runter, dann siehst du eines meiner Schreibnacht-Bilder. So, wie auf diesem Bild, sieht meine Schreibnacht-Unordnung meistens aus. Viel Essen, mein Laptop und viel zu schlechtes Licht in meiner kleinen Schreibtisch-Ecke.

11. Hast du schon einmal an einem der Schreibnacht- Treffen (ob regional oder bei Buchmessen) teilgenommen oder hast es noch vor? 
Auf der Frankfurter Buchmesse habe ich an dem schönen Abendessen-Schreibnacht-Treffen teilgenommen und sogar ein paar neue Seelen kennen gelernt. Naja, nicht wirklich – aber konnte endlich mal das Gesicht der Schreibnächtler sehen, die sich sonst hinter Profilen verbergen. Ich fand es echt nett und angenehm und man konnte sich mal über das “Handwerk” unterhalten. Bei regionalen Treffen war ich aber noch nicht dabei (und das finden die Kölner gar nicht so tolle). Das liegt aber auch einfach daran, dass die Zugverbindungen richtig doof sind.

12. Bist du bei der nächsten Schreibnacht dabei? Woran wirst du schreiben? 
Na klar bin ich dabei. Ich plane schon alles, was ich für diese epische Nacht der Nächte brauche. Süßes, Musik und und und. Schreiben werde ich an der Fortsetzung von Death Scythe, bis dahin muss ich dann auch schon mal vorplanen, was ich so schreiben will, damit ich nicht über meine Beine stolpere!

13. Hast du schon einmal das Buch eines anderen Schreibnächtlers gelesen? 
Da sich in der Schreibnacht ganz viele große Hasen befinden – natürlich. Unter anderem habe ich Nebelring von Anna Moffey gelesen und zumindest damit angefangen Jenny Karpes “Zwei Kontinente auf Reisen” zu lesen. Wenn ich mal wieder mehr Zeit habe, widme ich mich dem letzteren dann auch.

14.Hier ist Platz für deine ganz speziellen Jubiläumswünsche! 
Ich finde, hier gehört ein großer Dank an Jennifer Jäger hin, die die Schreibnacht überhaupt erst in die Gänge gebracht hat. Ohne sie gäbe es unser monatliches Event und das geile Forum gar nicht. Ohne das alles gäbe es für mich auch nur eine viel kleinere Community und ich würde kaum andere Autoren kennen.
Also Herzliches Jubiläum (weil Happy Birthday noch nicht geht)! Auf dass die 40. Schreibnacht einfach nur unglaublich geil wird!


Das waren sie. Die 14. Fragen zur 40. Schreibnacht. Wenn du auch ein Schreibnächtler bist, kopier dir die Fragen doch und beantworte sie selber. Und wenn du keiner bist? Dann flott zur Schreibnacht. Ein Klick auf das Bild oben und schon bist du da, wo die Finger vom Schreiben weh tun und die Charaktere nur so hingeschlachtet werden.
Vielleicht sieht man sich ja, zur glorreichen Jubiläumsschreibnacht!
Gedankenkotze, Schreibnacht

Nächtliche Federschwinger

[Reupload  vom 19.2.2017]

Für einen Moment hat mein Herz ausgesetzt, denn ich habe gerade auf dem Forum selber nachgesehen, wie lange ich eigentlich schon Teil des Schreibnacht-Forums bin. 3 Jahre. Wow, dass heißt ich bin seit 2014 hier was mehr oder weniger meine drei letzten Jahre der Schulzeit beinhaltet. Drei Jahre, seit ihr jeden Monat her komme um mit vielen anderen Autoren zusammen zu schreiben.
Wow.

Ich glaube nicht, dass ich noch erklären muss, was die Schreibnacht eigentlich ist, da sowieso der Großteil meiner Community aus Autoren der Schreibnacht besteht. Falls du es nicht weißt, schau einfach mal hier vorbei und krame dich selber durch die einzelnen Beiträge! Denn das hier wird kein Erklär-Post. Nein …
Solche Beiträge habe ich schon oft genug geschrieben.
Gestern fand die 39. Schreibnacht statt und von 20-03 Uhr tippten die Autoren wie wild auf ihren Tastaturen, schnabulierten ihren Süßkram (oder auch etwas Gesundes) und ließen ihrer Kreativität keine Grenzen. Zusammen macht es eben mehr Spaß, wenn man Deutschlandweit hört, wie sich mehrere Leute darüber aufregen, wie ihre Charaktere ungewollt und ungeplant Faxen auf dem Papier machen.
Dass ich jetzt schon seit 3 Jahren daran teilnehme, ist wirklich beeindruckend. Traurigerweise kann ich mich nicht mehr erinnern, wie ich zur Schreibnacht gefunden habe. Wahrscheinlich über damals sehr enge Freunde oder die Facebook-Seiten von Autoren, die die Schreibnacht schon kannten. Damals war dieses Event, genauso wie die liebe Jennie Jäger, unbedeutend für mich. Ich meine … ich kann doch jede Nacht schreiben, was ist daran jetzt so besonders?
Naja, da hab ich mich wohl geirrt. Ohne die Schreibnacht hätte ich wahrscheinlich nicht so viel geschrieben oder überhaupt meine Schreibgeschwindigkeit verbessert. Ich habe Freunde und, ja, sogar Idole kennen gelernt und hier und da Inspiration für Geschichten aufgepickt. Und ich konnte mir einen Namen machen als das “Loki-Mädchen”. Obwohl ich das eigentlich überall schaffe!

Ich kann mich noch an eine Schreibnacht erinnern, die für mich sehr besonders war. Kurz davor hatte ich das Buch “Niflheim” beendet. Ein Buch über ein junges Mädchen, dass durch die neun Welten reist und mit Thor und Freya Abenteuer erlebt. Das war zum Teil auch Inspiration zu meinem Buch “Kegaz”. Und dann sitze ich da plötzlich im Schreibnacht-Chatraum und unterhalte mich mit Jemandem über die germanische Mythologie. Und dass diese Person auch darüber schreibt.
Mit einem Mal verstand ich, mit wem ich da sprach. Mit der Person, die das Buch geschrieben hatte, dass mir zu dem Zeitpunkt so viel bedeutet hatte. Danke ~~

Eine andere Erinnerung sind die Skype-Telefonate mit ein paar anderen (nicht so motivierten) Schreibnächtlern, die ihre Nacht eher mit Grimassen und seltsamen Unterhaltungen verbrachten, anstatt mit schreiben. Aber das war trotzdem schön und hat mich mehr als einmal zum Lachen gebracht.
Ich glaube dass eine dieser Skype-Telefonate sogar stattfand, als die glorreiche Cornelia-Funke-lässt-unsere-Schreibnacht-abstürzen Nacht war.

Bei der Schreibnacht lernt man, seine eigenen Grenzen zu überspringen. Ohne die Schreibnacht hätte ich 2016 und auch dieses Jahr nicht an dem WriYoBo teilgenommen. Ich hätte bei weitem nicht 300.000 Wörter geschrieben und eines meiner größten Projekte beendet, um ein genauso schweres gleich danach anzufangen. Mein Herz hat sich für die Schreibmaschinen erwärmt und ich würde meine kleine Gilde, die sich an die Spitze schreibt, niemals eintauschen.

Gestern war also die 39. Schreibnacht. Ein Fest für Autoren, Hungrige und Social-Media Süchtige, sich in ein Paradies aus Worten, Forumbeiträgen und Tweets zu stürzen. Falls es euch interessiert, wie eine ganz normale Schreibnacht so bei mir aussieht, dann schaut morgen unbedingt auf meinem YouTube-Kanal oder unter diesem Post vorbei, denn da gibt es einen kurzen Vlog, der meine Schreibnacht einzufangen versucht.
Wie war eure Schreibnacht eigentlich? Sehr produktiv oder habt ihr euch, so wie ich, sehr schnell vom Essen ablenken lassen? Gebt mir unbedingt bescheid, ich bin sehr neugierig. Und wie gesagt – verpasst nicht mein neustes YouTube-Video!