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Bye Bye January

Erklärt mir mal, wie der Januar schon wieder vorbei ist!
Seit dem ersten Tag des Jahres habe ich mich gefreut, dieses Video drehen zu können. Es zeigt euch nicht nur meine Favoriten, sondern auch meine Erfolge und Erlebnisse. Vielleicht kann ich am Ende des Jahres noch einmal über diese Videos schauen und mich freuen, was ich alles so geschafft habe.
Und hey – mit den Editing-Skills geht es auch voran! Bemerket das Plop-Geräusch, wenn Bilder auftauchen! Ja, ich find das ziemlich cool.

Viel Spaß beim schauen – dieses Video ist mir so unglaublich wichtig! 😀

Favoriten

Favoriten im August

Ich versuche aktuell für mich selbst rauszufinden, was ich so hier auf dem Blog zeigen möchte. Mehr in Autorenrichtung oder doch lieber Lifestyle oder alles durcheinander? Ich möchte testen, ob ich mit großzügigen Upload-Tagen vielleicht sogar klar kommen könnte und was euch so interessiert. Aktuell gibt es ja nicht viel Feedback, weil ich auch nur ein recht kleiner Blog bin – aber wenn ihr was zu sagen habt, nur raus damit! Heute präsentiere ich euch ein paar Favoriten, die sich in diesem Monat angesammelt haben.


Serien

In diesem Monat haben sich ganze drei Serien in mein Herz gebahnt – typisch für mich sind sie auch alle drei animiert. Wo andere Serien oder Shows nämlich im Sommerloch verharren, sind einige amerikanische Cartoons in diesem Monat förmlich aufgegangen. Auf Platz 1 steht Rick and Morty. Die dritte Staffel der Hitserie von Adult Swim ist in diesem Sommer endlich aus einem ewigen Hiatus zurück gekehrt und ist, bisher, eine meiner liebsten Staffeln. Im Vergleich zu anderen Staffeln zeigt sich nämlich ein starkes Charakter Development (beziehungsweise die Herausarbeitung davon). Mit spritzig brutalen und laut-pöbelnden Abenteuer erfreuen mich der betrunkene Wissenschaftler und sein Enkel noch immer, jeden Montag, aufs Neue.
Auf Platz 2 steht Camp Camp. Dieser Cartoon kommt von dem kleinen Channel Rooster Teeth, der hauptsächlich auf YouTube seine Folgen hoch lädt. In diesem Cartoon (die zweite Staffel wird seit Juni geaired) geht es um ein Sommercamp der anderen Art. Unmotivierte Camper, die alle für einen andren Grund gekommen sind. Obwohl ich seit der ersten Folge der zweiten Staffel einen Vergleich finden konnte (so gute Folge!!), freue ich mich aktuell auf das Staffelfinale am Freitag. Für die, die eine erwachsenere Version von Phineas und Ferb und den Wochenendkids haben wollen, ist Camp Camp bestimmt perfekt.
Letztendlich wisst ihr bestimmt auch, dass im August endlich das Reboot von Ducktales geaired ist. Allen Charakteren wurde ein frischer Wind verliehen, doch die Abenteuer sind noch immer so spannend und witzreich, wie sie in meiner Kindheit waren. Und dazu wird uns auch noch eine dramatische Hintergrundgeschichte serviert – als würde ich nicht schon genügend Herzenskraft für fiktive Charaktere aufgeben. Da erst eine Folge heraus gekommen ist, kann ich noch nicht all zu viel sagen – eventuell schreibe ich euch dann ja mal eine ausführlichere Rezension zu der Serie mit Rückblick aufs Original.


Filme

Viele Filme konnte der August nicht servieren. Die Bully Parade, auf die ich mich so sehr gefreut hatte, konnte mich überhaupt nicht überzeugen und auch sonst war vielleicht nur Dunkirk (war das im August?) erwähnenswert. Allerdings habe auch ich den neuen Death Note Film gesehen und ich muss sagen – er hat mir gefallen. Nun, bitte köpft mich nicht dafür, schlechten Geschmack zu haben! Persönlich habe ich nämlich keinen Vergleich zu Anime oder Manga. Den Anime hatte ich zwar einmal begonnen, aber nie beendet, weil es mich nicht überzeugen konnte. Als ein alleinstehender Film hat er mir sehr gefallen, auch wenn ich einen emotional-zurück gehalteren Light auch nicht schlecht gefunden hätte. Die Besetzung überraschte mich teilweise auch, da ich mich zuvor auch nicht wirklich informiert hatte, aber sie war wirklich nicht all zu schlecht ( bei Seite gelegt, dass es whitewashing on it´s finest war). Gerade der Schauspieler von L hat mir sehr gefallen.


Blogs

Gerade, weil ich mich in diesem Monat hinter den Kulissen mehr um meine Blogs gekümmert habe, wurde Augenmerk auch auf Andere gelegt. Dabei sind mir gerade 2 in Gedächtnis geblieben. Zum einen der recht neue Blog “Skepsiswerke“. Dort wird mit sehr viel Skepsis Leben, die Welt und auch Literatur hinterfragt. Bisher bin ich sehr erfreut über die Beiträge und wie sich die Autorinnen richtig für ihre Beiträge einsetzen. Ich bin gespannt, was dort noch so auf einen wartet.
Der zweite Blog, den ich euch vorstellen möchte, ist Fieberherz. Wenn ich euch zeigen könnte, wie ich gerne meinen Blog führen würde, dann wäre das wahrscheinlich die erste Quelle. Der Blog ist nicht nur schön gestaltet, sondern hat auch viele schöne Themen. Steffi von Fieberherz gehört zu diesen Bloggern, die so viel Herz in ihre Sache legen und auch auf anderen Seiten voll durchpowern. Somit habe ich gestern Abend erst den Podcast “Hell Yeah Hell No” gehört, den sie mit zwei anderen Rednerinnen hält. Dort werden bisher Themen wie “Starke Frauen in Filmen”, “Charakterentwicklung” und mehr besprochen und – als ich den ersten Podcast einschaltete und “Loki Loki Loki Loki” hörte, war mein Herz ja schon mit von der Partie. Gönnt unbedingt jeder dieser Seiten ein Ohr – sie haben es sich alle so unglaublich sehr verdient!


Musik

In der Musik kann ich nicht beginnen, ohne euch ein Musical vor die Füße zu klatschen. Bestimmt befindet sich unter euch der ein oder Andere Nimmerland-Fan, der von Peter Pan und Naseweiß träumt. “Finding Neverland” – ihr habt vielleicht schon einmal die Real-Verfilmung mit Johnny Depp gesehen – erzählt die Geschichte des Autors J.M.Barrie auf eine romantische Weise, mit rhytmischer und Kindheitsfreunden erweckender Musik. Das Musical gehört schon seit längerem zu meinen Favoriten, aber diesen Monat habe ich noch das Extra Album entdeckt, in dem bekannte Künstler (unter Anderem Nick Jonas oder Matthew Morrison) die Lieder aus dem Musical singen und einen neuen Flair geben. “We Own the Night” von Matthew Morrison gibt dem eigentlichen Lied mit neuem Text und dramatischer Hintergrundmusik einen ganz neuen Flair – “If The World Turnd Upside Down” lässt dich hingegen stimmungsvoll durch die Wohnung tanzen!
Einer meiner liebsten YouTuber ist ja Thomas Sanders. Er war früher einer der berühmtesten Viner und macht jetzt, neben interessanten und auch aufklärenden Videos, eigene Musik. In diesem Monat ist der “Trennungs”-Song “The Things we Used to Share” rausgekommen (auch auf Spotify). Seine wundervolle Stimme verleiht dem ganzen etwas sehr Melancholisches und Nachdenkliches. Insgesamt gehört gerade diesem Sänger ganz viel Aufmerksamkeit geschenkt.
Letztendlich kann ich auch dem Trend nicht aus dem Weg gehen, der sich wahrscheinlich im August ausgemacht hat – ich werde über Taylor Swift reden. Eigentlich hatte ich ja auf einen Trennungssong über Tom Hiddleston gewartet, als ich dann aber die Zeilen zu “Look what you Just made me do” gehört habe, dachte ich zuerst, sie würde plötzlich über Loki singen. “I hate the way you laugh when you lie” war dafür wahrscheinlich ziemlich Ausschlag gebend. Das Lied dient allerdings als F**k you von der Sängerin an Kritiker und die altbekannten “Sie-kann-nur-Trennungssongs”-Fanatiker (wozu ich eventuell auch gehöre). Eine etwas dunklere Taylor? Gar nicht so übel!



Bücher

Normalerweise ist der August für mich der perfekte Zeitpunkt, um sich ein Buch zu schnappen und im Urlaub am Strand die Zeit zu vergessen. Allerdings gibt es bei uns dieses Jahr keinen Strandurlaub, deshalb ist das mit den Lektüren auch mager ausgefallen. Seit meinem Juli-Lesehighlight “Be More Chill” habe ich kaum wieder ein Buch in die Hand genommen. In den letzten Tagen allerdings hat sich dann doch noch ein alter Kandidat zurück in meine Hände geschummelt. “Baba Jaga” von Toby Barlow spielt im Nachkriegsparis. Etikette, Charme, das 20. Jahrhundert und ein paar aufmüpfige Hexen, die auch gerne mal einen etwas psychopatischeren Javert-Charakter in einen Floh verwandeln. 2013 habe ich das dicke Buch schon einmal durchgewälzt und war begeistert, jetzt wollte ich mich noch einmal in das etwas verrückte Setting zurück begeben. Und um den Kassierer zu zitieren, der mir damals das Buch schmackhaft gemacht hat: “In diesem Buch geht´s richtig verrückt zu!”


Schreiberei

Schreibtechnisch bin ich diesen Monat auf eine neue Idee gekommen, die ich immer noch schreiben möchte. Etwas makabrer Mord-Spaß hier, ein paar amerikanische Kryptide da und eine romantische (lgbt+) Beziehung ganz dick in der Mitte. Allerdings hatte ich durch die baldige Veröffentlichung von Götterwahn kaum Zeit, mich Grave Digger zu widmen. Eventuell schaffe ich ja noch ein paar Kapitel, bevor die Uni beginnt.

 

Der August kam mir am Anfang dieses Posts eigentlich seltsam leer vor. Es war einer dieser Monate, in denen neben ein paar wenigen Momenten kaum etwas passierte, dass sich in der Erinnerung hielt. Aber hey – zumindest hat sich dennoch genügend angesammelt, um euch ein paar neue Empfehlungen zu geben. Ich hoffe ja, dass vielleicht Einige von euch eine neue Sendung oder ein Buch gefunden haben, mit welchem sie sich im Folgemonat beschäftigen können.

Was waren denn so eure Favoriten in diesem Monat? Hinterlasst es mir unbedingt in den Kommentaren, ich bin wirklich neugierig!!

~ einen schönen Monatsstart, eure Paulina!

Gedankenkotze

There´s no buisness like show buisness

[Reupload vom 4.6.2017]
Broadway, Chicago, West End. Jedem großen Musicalfan müssten gerade diese Orte etwas sagen. Ich persönlich habe mich schon vor Jahren in der Welt von Musicals verfangen. Mit Starlight Express als mein erstes Musical bis hin zu Les Misérables und Hamilton – ich bin ein großer Fan von Musicals. Und deshalb dachte ich mir, ich nehme mir die Zeit, um darüber zu quatschen. Hier sind also meine aktuellen Lieblinge, ohne eine bestimmte Reihenfolge. Anbei dann auch Links zu den dazugehörigen Spotify Playlists, damit ihr euch eventuell auch mal anhören könnt, wovon ich überhaupt rede.

Be more Chill

“Be more chill” ist ein sehr neues Musical. Es handelt von dem Außenseiter Jeremy, der weder eine Freundin noch einen guten sozialen Status in seiner Schule besitzt. Alles, auf das er zählen kann, ist sein bester Freund Michael. Dennoch träumt der Nerd von Liebe, Berühmtheit und einer Rolle als Jemand Besonderes. Die Lösung? Eine japanische Pille mit integriertem Computer, der in deinem Gehirn dabei hilft, dich cooler zu machen. Genannt: Squib. Das da nicht alles ganz ohne Probleme von statten gehen kann, ist vorprogrammiert.
“Be more chill” hat einen Stil, den man in anderen Musicals nicht unbedingt finden kann. Es hat seinen ganz eigenen Touch. Etwas Bedrückendes, etwas Technologisches. Die Charaktere haben einen sehr angenehmen Charme. Trotz der typischen Nerdigkeit, die nicht unbedingt immer gut ankommt, ist Protagonist Jeremy immer noch sympathisch und natürlich ist auch der Squib, der Antagonist, ein Leckerli fürs Ohr.
Meine Lieblings-Songs: Two-Player Game // Michael in the Bathroom // The Squib Song // Be more Chill Part 1+2

Dear Evan Hansen

Noch ein neues Musical, das erst in 2017 heraus gekommen ist und einen unglaublichen Start hatte. Hier wird die Geschichte von dem Außenseiter Evan Hansen erzählt. Er hat nicht wirklich Freunde. Einige Bekannte aus der Schule und auch wenn die Bemühungen seiner Mutter dies bezüglich nur nett gemeint sind, will nichts wirklich funktionieren … Bis Evan auf den gestressten Connor Murphy trifft. Ein Junge, der weder von seinen Mitschülern noch seiner Familie verstanden wird. Und bevor Evan sich versieht geraten die Motivationsbriefe, die er sich selbst schreibt und der Selbstmord von Connor zusammen und die Murphy Familie denkt, Evan und Connor wären beste Freunde gewesen. Um diese “Lüge” zu decken, erfindet Evan nicht nur eine ganze Geschichte sondern startet gleichzeitig eine große Kampagne, um Connor in Erinnerung zu halten.
Ich denke, dass gerade dieses Musical einen bestimmten Wert hat, wenn man sich selbst als Außenseiter sieht und ab und an das Gefühl hat, alleine auf der Welt zu sein. Denn gerade davon handelt das Musical und es zeigt in seinen Liedern, dass man nie alleine ist und irgendwo immer Jemand wartet, um einen die Hand entgegen zu strecken.
Meine Lieblings-Lieder: Requiem // Waving through a Window // Anybody Have a Map // You Will Be Found

Les Misérables

Dieses Musical ist wahrscheinlich bekannter, als die vorherigen. Immerhin läuft es schon sehr lange und basiert auf eine unglaublich alte Geschichte von dem Schriftsteller Victor Hugo. Les Misérables oder “Die Elenden” behandelt die Zeit der französischen Revolution und bietet mehrere Sub-Plots und hiermit auch viele Charaktere, über die man den Überblick halten muss. Der Protagonist, der mit allem vernetzt ist, ist allerdings der Convict Jean ValJean, der nach 20 Jahren Haft zwar frei kommt, aber nicht wirklich Freiheit findet. Er fängt ein neues Leben an, wird aber von dem jähzornigen Inspektor Javert auch noch viele Jahre danach verfolgt.
Lange nach seiner Zeit als Gefangener trifft ValJean auf Fantine, eine junge Frau mit einem Vaterlosen Kind, für das sie alles Geld aufbringen muss und somit auch in die Prostitution herab sinkt. ValJean nimmt sich Fantines Tochter Cosette an und wird ihr ein Vater, rettet sie von den schrulligen Thenardies, eine wirre Familie von Dieben und Halunken. Wieder Jahre danach trifft Cosette auf Marius, einen jungen Studenten, der mit seinen Freunden die Revolution in Gange bringen will und sich jetzt zwischen ihr und den Barrikaden gezwiespaltet sieht.
Wird Javert es doch noch schaffen, ValJean zu fangen? Überleben die Studenten den Kampf gegen die Soldaten? Finden Cosette und Marius wieder zu einander?
Der Plot dieses Musicals kann zwar etwas verwirrend werden, dafür ist jedes Lied einfach nur Himmlisch! Bühnenhafte Dramatik, schöne Balladen und actionreiche Kampflieder – Les Misérables liefert viele gute Lieder. Dazu ist es mein ultimatives Lieblingsmusical! Seit ich es in 2011 das erste Mal im Queens Theatre gesehen habe, hat es einen Platz in meinem Herzen gefunden. Und da hat es sich noch mal sehr wohl gefühlt, als ich am Freitag noch einmal zu Besuch dort war.
Meine Lieblings-Lieder:  One Day More // On my own // Look Down // The Confrontation // Paris/ Look Down //

So, das war es erst einmal. Das waren drei meiner aktuellen Lieblingsmusicals. Falls ihr gerne noch mehr davon kennen lernen wollt, gebt doch unbedingt in den Kommentaren Bescheid! Was sind eure liebsten Musicals? Kennt ihr die, die ich hier vorgestellt habt und vergesst nicht, auch mal rein zu hören!